Börseprofi 2012: Jetzt geht’s los

Alles ist möglich. Und das Gute dabei: Teilnehmer können beim Anlegerspiel von bankdirekt.at und FORMAT namens "Börseprofi 2012“ nicht nur Preise gewinnen, sondern auch kein Geld verlieren.

Als Spieljetons stehen jedem Teilnehmer 60.000 Euro zur Verfügung, die zu je einem Drittel in Aktien, Fonds und Zertifikaten investiert werden können. Wer beim Trockentraining sein Können in der Finanzwelt unter Beweis stellen will, meldet sich online unter www.boerseprofi.at an. Mitte der Woche hatten sich bereits 3.800 Teilnehmer registriert. Startschuss ist am Freitag, dem 27. Jänner, allerdings ist der Einstieg auch später noch jederzeit möglich. Wer am 13. April die Nase vorn hat, gewinnt einen Toyota Avensis 2.0 Diesel Executive im Wert von 38.448 Euro. Detail am Rande: Das Vehikel ist mit 124 PS, beheizten Ledersitzen und einem GPS-System ausgestattet.

Gefinkelte Strategie. Wer auf den Hauptpreis spitzt, braucht eine klare Marktmeinung und die richtigen Papiere im Depot. Banktitel könnten diesmal den entscheidenden Vorsprung liefern. Schließlich sind die Aktien im Sog der Finanzkrise stärker als alle anderen Branchen unter die Räder gekommen. In den vergangenen Wochen haben Papiere von Kreditinstituten aber wieder ein sehr kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. So verzeichneten etwa Commerzbank-Aktien, die zeitweise fast ein Pennystock waren, heuer bereits einen Zuwachs von 60 Prozent (siehe Chart). Zu Redaktionsschluss notierte das Papier bei 1,88 Euro. Analysten der Deutschen Bank sehen aber weiteres Aufwärtspotenzial und stufen Commerzbank-Aktien mit einem Kursziel von 2,7 Euro mit "Kaufen“ ein. Auch Klaus Kaldemorgen, DWS-Fondsmanager, sieht bei Bankaktien generell noch gute Chancen, 20 bis 30 Prozent Gewinn zu machen.

Aktien sind aber beim Börseprofi nur ein Drittel der Miete. Immerhin zwei Drittel des Kapitals müssen zwecks breiter Streuung in Fonds, ETF und Zertifikate investiert werden. Bei steigenden Märkten haben Anleger mit dem Lyxor ETF Leveraged DAX einen zusätzlichen Hebel auf ihrer Seite. Steigt der DAX, steigt der ETF sogar um den Faktor zwei - dafür geht es auch mit doppeltem Tempo in die verkehrte Richtung. Das ist allerdings das einzige Produkt mit einem Hebel. Christian Glaser, Zertifikateexperte von BNP Paribas: "Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, Zertifikate mit Hebel ins Spiel aufzunehmen, weil dadurch die Chancen, mit Fonds oder ETF gegen unsere Produkte zu punkten, wesentlich schlechter ausgefallen wären.“ Sein Tipp für Investoren, die mit seitwärtslaufenden Märkten rechnen: Bonus- und Discountzertifikate.

Bonuszertifikate profitieren von steigenden Kursen und sind mit fixen Jahreskupons ausgestattet. Allerdings gibt es eine Barriere, die der zugrunde liegende Index nie durchbrechen darf. Der Verlustpuffer beträgt in der Regel zwischen 30 und 50 Prozent. Der Kaufpreis des Discountzertifikates liegt immer unter dem aktuellen Kurs der Aktie oder des Indizes. Diesen Vorteil bezahlt der Anleger mit einem sogenannten Cap als Gewinnbegrenzung. Durchbricht das Zertifikat diese Marke nach oben, wird das Papier prompt inklusive Gewinn zurückgezahlt.

Carolina Burger

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