"Börseprofi 2010": Auf RI, bwin und ein Goldzertifikat wurde am häufigsten gesetzt

Ab in den Süden heißt es für die besten drei Mitspieler beim „Börseprofi 2010“. Wer 30.000 Euro als Hauptpreis abräumt, entscheidet sich beim Abschluss-Event am 9. März.

Sommer, Sonne, See. Wer beim Anlagespiel „Börseprofi 2010“ ein goldenes Händchen hatte, darf sich auf den Süden freuen. Der Preis für die besten drei Börseprofis ist eine Kreuzfahrt für ­jeweils zwei Personen. Der Hauptpreis, ein Depot im Wert von 30.000 Euro, wird erst bei der Abschlussveranstaltung am 9. März um 19 Uhr im Vienna Marriott Hotel verlost.

Gold-Valerie
Richard Pfister erreichte mit seinem Depot „Valerie“ dank einem Gewinn von 13,6 Prozent in drei Monaten den ersten Platz unter 4.300 Börsespiel-Teilnehmern. Der Burgenländer wird demnächst an Bord eines Costa-Kreuzfahrtschiffs auf dem Weg nach Dubai sein. Pfister: „Meine Ideen habe ich aus Fachmagazinen. Ich kaufte vorwiegend Aktien, die von der Krise schwer abgestraft wurden und billig waren.“ Der 39-Jährige legt sein Geld auch im ­realen Leben an, allerdings setzt er hier vermehrt auf konservativere Werte.

Türkei an der Spitze
Erstaunlich: 50 Prozent aller Investitionen beim Börsespiel flossen in Zertifikate und Fonds, die zweite Hälfte verteilte sich auf Aktien. Wobei Raiffeisen International, bwin und ein Zertifikat von BNP ­Paribas auf Gold die Liste der ­beliebtesten Papiere anführten. Übrigens: In der Realität waren österreichische Aktien während der vergangenen drei Monate, in denen das Börsespiel lief, insgesamt Schlusslicht. Die Börsen in der Türkei und den USA hatten die Nase vorn (siehe Tabelle ) .

"Ganze Familie spielte mit"
Auch Andrea Winkler und Philipp Nitzsche spekulierten gewieft, belegten den zweiten und dritten Platz und werden sich ebenfalls auf hoher See wieder­finden. Winkler: „Bei uns hat die ganze Familie mitge­spielt. Wir schauten, auf welche Aktien die besten Spieler setzten, und machten es ihnen nach.“ Nitzsche wollte beim Anlagespiel sein geringes Börsewissen in der Praxis testen. Im realen Leben ist er vorsichtig.

Kurse für Börseeinsteiger
Anfängern, die sich jetzt noch mehr Know-how aneignen wollen, bevor sie selbst an die Börse gehen, können über die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich an E-Learning-Vorträgen teilnehmen. „Nachdem das Börsespiel so positiv angenommen wurde, werden wir in Zukunft verstärkt auf E-Learning-Seminare setzen“, so Michaela Keplinger-Mitterlehner, Vorstand der RLB OÖ. Dabei können sich die Teilnehmer via Internet von einem Profi Tipps holen und über einen Live-Chat Fragen stellen. Wie entwickeln sich die ­Börsen in der Realität weiter? Börse­expertin Keplinger-Mitterlehner: „Wir bewegen uns in einer Schaukelbörse. Der Markt ist nervös und schwer prognostizierbar.“ Deswegen ihr Tipp: in kleinen Tranchen einsteigen und Gewinne rechtzeitig wieder mitnehmen.

Carolina Burger

Anmelden zum „Börseprofi 2010“-Abschluss-Event
Im Wiener Marriott-Hotel findet am Dienstag, dem 9. März, um 19 Uhr die Abschlussveranstaltung des Anlagespiels Börseprofi 2010 statt. Stargast ist RZB-Chefvolkswirt Peter Brezinschek. Zur Anmeldung

Zehn Tipps für den Steuerausgleich

Steuern

Zehn Tipps für den Steuerausgleich

Service

Die Suche nach dem besten Konto

Was man als Passagier wissen muss: 5 Fakten zum Lufthansa-Streik

Geld & Service

Was man als Passagier wissen muss: 5 Fakten zum Lufthansa-Streik