Bauspareinlagen steigen 2014 auf Rekordhoch

Bauspareinlagen steigen 2014 auf Rekordhoch

Die Einlagen der Bausparer sind im Jahr 2014 um 1,6 Prozent gestiegen. Die Zahl der Neuabschlüsse von Bausparverträgen sinkt hingegen. Die Finanzierungsleistung ist um 1,1 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro gestiegen.

Wien. Die Bauspareinlagen sind im Jahr 2014 um 1,6 Prozent auf einen Rekordwert von 20,7 Mrd. Euro gestiegen, gaben die heimischen Bausparkassen heute bekannt. Die Zahl der Neuabschlüsse gingen allerdings um 3,1 Prozent auf 907.503 Verträge. Bei den Auszahlungen gab es ein Plus von 1,1 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro.

Zu gute komme das ausgezahlte Finanzierungsvolumen nicht nur den Kunden, auch die Volkswirtschaft habe profitiert, betonte Manfred Url, Generaldirektor der Raiffeisen Bausparkasse und derzeit Vorsitzender des Arbeitsforums österreichischer Bausparkassen heute, Mittwoch, bei der Präsentation des Jahresberichts der vier Bausparkassen. Gerade in Zeiten schwacher Konjunktur seien die finanziellen Mittel der Bausparkassen willkommener Motor für die Bauwirtschaft und sorgten für die Neuerrichtung dringend benötigten Wohnraums.

Die staatliche Bausparprämie habe im Vorjahr stabil 53 Mio. Euro betragen. Setze man dies in Relation zur Finanzierungsleistung von 2,4 Mrd. Euro so zeige sich, dass die finanziellen Mittel, die die Bausparkassen zur Verfügung stellen, das 45-fache der vom Staat eingesetzten Prämie betrage, so Url. Damit sei Bausparen wohl die effizienteste Form der Wohnbauförderung.

Bausparen sei laut jüngsten Umfragen nach wie vor die beliebtestes Sparform, vor dem Sparbuch und Immobilien, betonen die Bausparkassen. Die Zahl der Neuabschlüsse liege nur knapp hinter den Vorjahreswerten und werde angesichts der abnehmenden Sparneigung und der geringeren Bereitschaft der Österreicher, ihre Ersparnisse längerfristig zu veranlagen, als Erfolg gewertet, hieß es heute.

Der Bestand bei den Sparverträgen lag bei 5,033 Millionen Stück, um 1,1 Prozent weniger als 2013. Die Ausleihungen beliefen sich auf 19 Mrd. Euro (minus 0,4 Prozent).

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