Bank Austria: Billige Milliarden trotz der Bankenkrise für die B & C Privatstiftung

Davon träumen Banken: Die Bank Austria gibt der B & C Privatstiftung das Geld für einen Millionenkredit.

Noch ist der Deal nicht durch. In der zweiten Adventwoche soll die Struktur stehen, die die Bank Austria (BA) um 100 Millionen Euro reicher machen soll und die B & C Privatstiftung in die Schuldenfalle treiben dürfte. Die BA will ihre Genussrechte an der B & C um rund 1,2 Milliarden Euro verkaufen. Weil die B & C, die etwa am Faserhersteller Lenzing, an der Gummifirma Semperit oder am Baukonzern Porr beteiligt ist, mit 1,1 Milliarden Euro in den Bankbüchern steht, ­winken 100 Millionen Buchgewinn. Geld, das die Bank Austria zum Aufpäppeln der aktuellen Bilanz braucht.

Von der Kreditklemme spürt die B & C glücklicherweise nichts. Weil BA-Boss Erich Hampel auch B-&-C-Stiftungsvorstand ist, werden 600 Millionen Euro Sofortkredit problemlos bereitgestellt. Der Rest wird über einen Besserungsschein gesichert. Tatsächlich ist die BA einziger Nutznießer der Milliardentransaktion. Die B & C verschuldet sich in einem gigantischen Ausmaß, was wohl nicht dem Stiftungszweck entspricht. Vor allem wenn operative B-&-C-Töchter wie Lenzing, so der Plan, die Millionenbelastungen schultern müssen.

Von Miriam Koch, Ashwien Sankholkar

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