Baha im Clinch mit der FMA

Mr. Superfund Christian Baha im Pech. Die FMA will ihm die Verwaltung des Genussscheinvermögens untersagen.

Vor knapp acht Jahren, als Superfund noch Quadriga hieß, hegte die Finanzmarktaufsicht (FMA) bereits erste Bedenken gegen Genussscheine des Hedgefonds-Anbieters. In der Folge wurde deren Vertrieb eingestellt und auf Sicav-Konstruktionen in Luxemburg umgeleitet. Doch nun knöpft sich die FMA diese Superfund-Konstruktionen erneut vor. Denn Vermögen in dreistelliger Millionenhöhe soll noch immer in Genussscheinen wie dem Superfund Q-AG liegen.

Die Verwaltung dieser Beträge könnte laut Verwaltungsgerichtshof ein konzessionspflichtiges Bankgeschäft darstellen und damit unzulässig sein. Die FMA wollte sich unter Hinweis auf laufende Ermittlungen dazu nicht äußern, bei Superfund heißt es: "Seit der Einstellung des Vertriebs vor mehr als sieben Jahren gab es keinerlei Vorwürfe der FMA.“ Das dürfte nun anders sein.

- akra