Mit staatlichen Projektfinanzierern in riskanten Ländern investieren

Die Finanzierung von Projekten in Osteuropa wird immer schwieriger. Doch internationale Finanzinstitutionen (IFI), meist ein Zusammenschluss mehreren Staaten zu einer Plattform, bieten einen Ausweg. Beratungsunternehmen wie Mattig Management Partners helfen Firmen rasch an diese Finanzierungsformen zu gelangen und deren Projekt umzusetzen. Mattig-Expertin Svetla Pehlivanova-Porenta hat das Leistungsspektrum des Unternehmens anlässlich der TPA Horwath Veranstaltung über erneuerbare Energie präsentiert.

Mit staatlichen Projektfinanzierern in riskanten Ländern investieren

Viele westeuropäische Banken wagen sich an die Finanzierung von Projekten in Emerging Markets nicht oder nicht mehr heran. Dennoch gibt es dort nach wie vor hohes Marktpotential, unter anderem für Projekte, die in erneuerbare Energie investieren und für die es in den jeweiligen Ländern meist staatliche Förderungen gibt.

Für Unternehmen, die dieses Risiko wagen möchten, bietet die Finanzierungsform IFIs (International Financing Institutions) einen Ausweg. Diese Finanzinstitutionen unterliegen internationalem Recht und sind Institute, die meist von mehreren Staaten gegründet wurden und oder auf bilateralen Ebene angeboten werden. IFI soll eine Ergänzung zum Kommerzkundengeschäft der Banken darstellen.

Mit IFI-Finanzierung wird investieren auch in riskoreichen Ländern möglich

IFIs wurden gegründet um Finanzierungen auch in Ländern mit erhöhtem Risiko möglich zu machen. Beratungsunternehmen, wie die Schweizer Firma Mattig Management Partners sind darauf spezialisiert Unternehmen bei der Vorbereitung und Umsetzung des Projekts zu unterstützen und so auch die Mittel aus den IFI-Töpfen der jeweiligen Länder für diese Projekte zu erhalten. „Wir sind seit Jahren in vielen dieser Ländern vor Ort tätig und kennen das Risiko“, erklärt Svetla Pehlivanova-Porenta von Mattig Management Partners.

Mattig entwickelt Strategien, um Kosten zu optimieren

Berater wie Mattig Management sind nützliche Partner um unter anderem schnell und effizient an die Mittel der IFI-Gelder (Marktfähige Finanzierungen, Beteiligungen oder Förderungen) zu gelangen. Zusätzlich unterstützt Mattig Unternehmen, Strategien zur Kostenoptimierung und Ertragssteigerung in diesen Ländern zu entwickeln. Dazu zählen die Identifikation und Nutzung von Wachstumspotenzialen in neuen Märkten. Das Unternehmen hat seine Präsenz in Zentral- und Osteuropa kontinuierlich ausgebaut und ist mit Firmensitzen in der Schweiz, Rumänien, Bulgarien, Österreich, Slowakei und Albanien vor Ort tätig. Das Unternehmen betreut und finanziert aber auch Vorhaben in Ungarn, Kroatien, Bosnien, Serbien, Montenegro, sowie Länder in der MENA-Region und Latein Amerika.

Politische Risiken können abgesichert werden

„Wir helfen bei Bedarf auch Garantien durch den IFI zu organisieren und das politische Risiko abzusichern“, ergänzt Pehlivanova-Porenta. Dies sei vor allem bei großen Projekten etwa der Entwicklung und dem Bau von Anlagen für erneuerbare Energie immer wieder erforderlich. „Das kostet zwar, aber bei Langzeitprojekten ist dieser Schutz oft unerlässlich“, weiß Pehlivanova-Porenta.

Allerdings lohnen sich große multilaterale IFIs realistischerweise erst ab einem Projektvolumen von rund 20 Millionen Dollar. Pehlivanova-Porenta: „Ansonsten sind der Aufwand und die damit verbunden Vorbereitungskosten zu hoch.“ Für kleinere Projekte unter 20 Millionen Dollar besteht aber die Möglichkeit Teilfinanzierung über die bilaterale Entwicklungsbanken zu bekommen.

Ohne klare Eigentümerstruktur keine Projektunterstützung

Doch es gibt noch andere Voraussetzungen um überhaupt an die Finanzierung durch IFIs zu gelangen. „Die Eigentümerstruktur muss transparent sein, sonst kommt eine Projektfinanzierung über IFIs gar nicht in Frage" weiß die Managerin.

Mattig Management wiederum kümmert sich auch um In- und Outsourcing-Lösungen, Risikomanagement, mögliche zusätzliche Finanzierungen und die wirtschaftliche Begleitung von IFIs in diesen Ländern.

Geld für Finanzierung wartet nur noch auf Unternehmen, die es abrufen

So betreute das Unternehmen beispielsweise ein Projekt für erneuerbare Energie in Marokko. „Das Potential für diese Art der Projekte in diesem Land ist hoch“, urteilt Pehlivanova-Porenta. Neben der Solar- und Windenergie, verspricht auch Biomasse in Marokko hohe Nachfrage und Erträge. Das regulatorische Regelwerk für erneuerbare Energie habe sich nach Einschätzung der Expertin in den Vergangenheit in diesem Land deutlich verbessert und komme den europäischen regulatorischen Standards bereits sehr nahe. „Das Geld für die Finanzierung durch IFI ist da, es fehlen nur die Unternehmen, die die Projekte in Angriff nehmen“, so Pehlivanova-Porenta.

In Osteuropa haben IFIs bereits zahlreiche Projekte finanziert, etwa Solarparks in Kroatien oder Hydroprojekte in Albanien. Allerdings ohne spezielles Know-how in diesen Ländern sind solche Projekte rasch zum Scheitern verurteilt und die Kosten ufern aus. „Schon alleine die andere Sprache und das hohe administrative Know-How und der damit verbundene Aufwand können bei mangelnden Kenntnissen solche Projekte verhindern“, weiß Pehlivanova-Porenta.

Weitere Infos über die TPA Horwath Veranstaltung unter:
http://www.tpa-horwath.at/de/presse/presseaussendungen/tpa-horwath-veranstaltete-zum-dritten-mal-energy-tomorrow-das-event-fuer