Fremdwährungskredite – "Die Blase existiert immer noch"

Fremdwährungskredite – "Die Blase existiert immer noch"

"Die Fremdwährungskredite werden noch einiges an Schmerzen bereiten", sagte FMA-Vorstand Helmut Ettl am Donnerstag bei der FMA-Jahrespressekonferenz. Die FMA spricht von einer Blasenbildung, aus der seit Oktober 2008 - als ein Vergabestopp verfügt wurde - Druck herausgenommen worden sei.

"Wir sind noch nicht am Ende des Wegs, wir haben hier eine Operation an einer österreichischen Blase durchgeführt. Aber nicht nach dem Motto: Operation gelungen, Patient tot", sagte Ettl. "Wir ließen hier sehr kontrolliert Luft heraus. Die Blase existiert immer noch. Aber sie ist nicht mehr so angespannt wie vor einigen Jahren. Das Thema wird uns noch einige Zeit begleiten."

Alle Beteiligten hielten sich an diesen Stopp, sagt die FMA. Hätte es den Vergabestopp nicht gegeben, hätten sich die Positionen für die privaten Haushalte noch um mehrere Milliarden verschlechtert. So habe man den Fremdwährungskreditnehmern 6 Mrd. Euro an Zusatzbelastungen erspart.

Der Boom hatte in Österreich 1996 begonnen und war ab 2003 gefährlich geworden. Mit "soften" Mitteln wie Mindeststandards und behördlichen Warnungen war dem nicht beizukommen. Seit 2008 sei der Bestand an den vorwiegend von Häuslbauern beanspruchten Fremdwährungskrediten nun schon um ein Drittel zurückgegangen. 2008 hatten 267.000 österreichische Haushalte einen Fremdwährungskredit laufen, Anfang 2013 seien es nun schon 100.000 weniger.

Nach dem Jahr 2005 haftete fast ein Drittel aller Kredite an private Haushalte in fremder Währung aus, vor allem in Franken. Nun sind es noch 24 Prozent. Der Höchststand wurde 2010 mit 38,7 Mrd. Euro gemessen. Ende 2012 waren es 31,7 Mrd. Euro, nominell um 7 Milliarden weniger als zum Höhepunkt 2010. Weil der Franken seit dem Vergabestopp um ein Viertel aufgewertet hat, lag der Rückgang laut FMA bei 32,7 Prozent.

Auch in Zentral/Osteuropa haben die Banken viele Kredite in Fremdwährung vergeben. Zur Jahresmitte 2012 hatten die Töchter der heimischen Großbanken in dieser Region insgesamt 184,8 Mrd. Euro an Krediten aushaften. 85,6 Milliarden oder 46,3 Prozent davon nicht in der Währung des Landes, in dem der Kreditnehmer sitzt.

Private reichten 16.500 Anträge ein, Betriebe rund 500. Private können mit durchschnittlich 3.900 Euro Förderung rechnen. Neuauflage geplant.
 

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