Banken haben 2013 Spesen um bis zu 210 Prozent erhöht

Banken haben 2013 Spesen um bis zu 210 Prozent erhöht

Die heimischen Banken haben kräftig an der Spesenschraube gedreht. Ein aktuelles AK Bankenmonitoring zeigt: Neun von zwölf Banken haben innerhalb eines Jahres (Dezember 2012 bis November 2013) bei ihren Spesen an der Preisschraube gedreht – und das teilweise kräftig. Nur vereinzelt gab es Preissenkungen.

Die AK hat für die Zeit Dezember 2012 bis November 2013 in zwölf Banken die Entwicklung von 53 Spesenkategorien überprüft. Bei easybank, Santander Bank und WSK Bank (früher Wiener Spar- und Kreditinstitut) habe es keine Verteuerung gegeben. Bei den anderen habe es teils massive Erhöhung bis zu 210 Prozent (Verdreifachung) gegeben.

Auffallendste Spesenerhöhung bei der ING DiBa

Die Onlinebank ING DiBa erhöhte die Stundungsgebühren bei Kreditraten kräftig: von 14,50 auf 45 Euro – ein Plus von 210 Prozen. AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic kritisiert, „dass die Stundungsgebühren für Kreditraten bei allen Banken generell sehr teuer sind.“ Die Bandbreite geht von 38 (Santander) bis 150 Euro (Hypo NÖ). „Diese hohen Spesen sind aus zwei Gründen unverständlich. Zum einen treffen sie jene, die ohnehin schon Zahlungsprobleme haben. Zum anderen zahlen Kreditnehmer ohnehin eine Bearbeitungsgebühr bei der Kreditaufnahme, laufend verrechnete Kontospesen und Zinsen“, so Zgubic. „Kreditnehmer sollen die Stundungsspesen jedenfalls verhandeln.“ Nur in Einzelfällen seien Spesen gesenkt worden.

Bank Austria hat rund die Hälfte ihrer 53 Spesen erhöht

Die Bank Austria habe rund die Hälfte der erhobenen 53 Spesen erhöht, um 6,35 bis 8 Prozent.

Die Generali Bank hat 19 Preise um 6,67 bis 25 Prozent gesteigert

Zwei Preise wurden neu eingeführt (Änderungs- und Schließungsgebühr bei Daueraufträgen betragen jetzt jeweils zwei Euro). Zwei Preise wurden um die Hälfte gesenkt (Sperrgebühr für Sparbuch bzw. Konto im Verlassenschaftsverfahren – von 60 auf 30 Euro).

Erste Bank hat zwölf Spesen erhöht

Bei der Erste Bank erhob die AK Preissteigerungen bei zwölf von 53 Spesen, um 1,18 bis 163,16 Prozent. Hier wurden dafür die Spesen für Kreditrestschuldbestätigungen gestrichen. In jeweils neun Kategorien erhöhte die BAWAG PSK die Preise um 2,43 bis 10 Prozent, die bankdirekt.at um 2,78 bis 2,82 Prozent.

Volksbank Wien-Baden hat Spesen um bis zu 166,67 Prozent hinaufgeschraubt

Die Volksbank Wien-Baden hat fünf Spesen um 9,09 bis zu 166,67 Prozent verteuert. Außerdem hat sie zwei neue Gebühren eingeführt – das manuelle Überweisungsentgelt (50 Cent) sowie der Eigenerlag (ein Euro) waren noch vor einem Jahr kostenlos.

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien erhöhte fünf Posten um 11,87 bis 50 Prozent

Die Hypo NÖ erhöhte vier Spesensätze in einem Ausmaß von durchwegs 20 Prozent.

Gehaltskonten kosten pro Jahr zwischen Null und 240 Euro

Teure Kontopakete enthalten aber auch mehr Leistungen, erinnert die AK. Allgemein liegen die Zinsen für Guthaben am Konto mit im Schnitt 0,125 Prozent (abzüglich KESt) nur knapp über der Wahrnehmungsgrenze, während Überziehungszinsen im Schnitt mit 11,22 Prozent verrechnet werden. "Angesichts der niedrigen Leitzinsen sind die Überziehungszinsen viel zu hoch. Sie müssen sinken", verlangt AK-Expertin Gabriele Zgubic. Außerdem fordert die AK mehr Transparenz bei Preisen und Produkten und den gesetzlichen Anspruch auf ein Girokonto für jeden.

Private reichten 16.500 Anträge ein, Betriebe rund 500. Private können mit durchschnittlich 3.900 Euro Förderung rechnen. Neuauflage geplant.
 

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