Autokauf mit Kredit oder Leasing? Für wen sich was lohnt

Autokauf mit Kredit oder Leasing? Für wen sich was lohnt

Die zentrale Größe beim Leasing ist der Restwert. Um am Ende der Vertragslaufzeit kein blaues Wunder zu erleben, lohnt sich ein Blick in die Eurotax-Liste, die bei den Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ zu bekommen ist.

Der neue Golf 7 ist endlich am Markt. Das Modell Rabbit kostet in der Basisausstattung schon beachtliche 22.310 Euro. Nicht gerade ein Betrag, den man einfach so bar auf den Tisch legt. Viele Autokäufer stehen dann vor der Wahl: Leasing oder Finanzierung? Mit dem richtigen Leasingvertrag fährt man auf vier Jahre gerechnet um knapp 1000 Euro günstiger, wie das Rechenbeispiel oben zeigt. Doch auch dabei gibt es komplizierte Details.

Boomender Leasingmarkt

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 371.545 Neufahrzeuge in Österreich zugelassen. Und die Leasing-Branche erzielte 2012 ein Gesamtvolumen von beachtlichen 3,5 Milliarden Euro. Wolfgang Steinmann, Generalsekretär des Verbandes Österreichischer Leasing-Gesellschaften: "Jedes dritte Neufahrzeug, das in Österreich angemeldet wird, ist ein Leasingauto. Dabei entwickelt sich das Geschäft gerade im Fahrzeugbereich für uns sehr zufriedenstellend.“ Doch der Wettbewerb im Leasingbusiness wird härter. Die Banken der Fahrzeughersteller treten immer öfter in Konkurrenz zu den Leasinggesellschaften der Banken. Michael Osinger, Leasing-Experte der s Leasing, einer Tochtergesellschaft der Erste Bank: "Von diesem Wettbewerb profitieren die Kunden, die neben immer günstigeren Effektivzinsen auch mit deutlich mehr Service rechnen dürfen.“

Was zählt, ist der Restwert

Die zentrale Größe beim Leasing ist der Restwert. Um am Ende der Vertragslaufzeit kein blaues Wunder zu erleben, lohnt sich ein Blick in die Eurotax-Liste, die bei den Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ zu bekommen ist. Grundsätzlich ist ein kleinerer Restwert zu empfehlen, auch wenn dadurch die Raten steigen. Grund: Je geringer dieser ist, desto weniger wird bei Vertragsende diskutiert. "Weist das Fahrzeug bei Rückgabe mehr als die üblichen Gebrauchsspuren auf, muss der Leasinggesellschaft neben dem Restwert auch die Differenz zum Marktwert abgegolten werden“, so Walter Hager, Finanzexperte vom Verein für Konsumenteninformation. Eine wichtige Kennzahl bei Leasingverträgen ist außerdem die Anzahlung. Je höher diese ausfällt, desto geringer ist die Rate. "Wir empfehlen unseren Kunden, rund 20 Prozent des Kaufpreises anzuzahlen“, so s Leasing-Experte Osinger.

Zusatzservices für Firmen

Doch es sind nicht nur die günstigen Raten, die Unternehmen in Leasingmodelle locken. Auch die Zusatzleistungen haben Charme. Unter dem Begriff "Flottenmanagement“ bieten die Leasinggesellschaften Unternehmen alles aus einer Hand. Dabei reicht das Angebot von den Winterreifen über regelmäßige Service-Überprüfungen bis hin zum Tanken. "Das ist eine echte Entlastung für die Buchhaltung. Es müssen nicht hunderte Tankquittungen und Reparaturbelege gesammelt werden, sondern am Ende des Monats kommt eine Gesamtabrechnung der Leasinggesellschaft, auf der alle fahrzeugrelevanten Kosten angeführt sind“, so s Leasing-Experte Osinger.

Finanzierung als Alternative

Der Nachteil von Leasingverträgen gegenüber der Finanzierung liegt besonders in der Eigentümerschaft. VKI-Experte Hager: "Bleibt beim Leasing die Leasinggesellschaft Eigentümer des Fahrzeugs, so gehen die Eigentümerrechte bei einer Finanzierung direkt auf den Käufer über. Damit ist der Kreditfinanzierungs-Käufer in seinen Rechten deutlich weniger eingeschränkt.“ Dieser Umstand schlägt sich besonders bei der Versicherung nieder. Kann der Eigentümer frei wählen, wie er seinen Boliden versichert, muss der Leasingnehmer verpflichtend eine Vollkaskoversicherung abschließen. "Doch bei Neuwagen spielt das nur bedingt eine Rolle, denn die meisten Autobesitzer schließen meist freiwillig für ihr Neufahrzeug eine Vollkaskoversicherung ab“, so s Leasing-Experte Osinger. Trotzdem sollte man die Kosten für die Polizze in der persönlichen Kalkulation der Monatsrate nicht unberücksichtigt lassen.

Wer sein Fahrzeug kreditfinanziert hat den Vorteil, dass er beim Händler als Barzahler auftritt und auch Rabatte verhandeln kann. Greift man aber nicht auf das Leasing-Angebot des Fahrzeugherstellers zurück, sondern auf eine unabhängige Bank-Leasinggesellschaft, kann man auch diesen Vorteil nutzen. Osinger: "Man verhandelt einfach zuerst mit dem Händler den Fahrzeugpreis. Hat man sich geeinigt, lässt man sich auf Basis des verhandelten Kaufpreises von einer Bank-Leasinggesellschaft ein Angebot kalkulieren und sichert sich so den entsprechenden Barzahler-Rabatt.“

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