Deutsche Bank: Vermögensverwaltung mit neuem Stil

Deutsche Bank: Vermögensverwaltung mit neuem Stil

Christian Ohswald, Deutsche Bank: "Die Entscheidung der US-Notenbank, die Zinsen unverändert zu lassen, ist nicht positiv für den Aktienmarkt."

Die Vermögensverwaltung der Deutschen Bank in Österreich beschreitet neue Wege. Nach dem Wechsel an der Spitze - Christian Ohswald wechselte von der Private-Banking-Abteilung der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien zum Asset &Wealth Management der Deutschen Bank in Österreich - setzt man ganz auf Modernität und Exklusivität.

Die Zentrale, in der Kunden empfangen werden, befindet sich nach wie vor im noblen Palais Equitable am Stock-im-Eisen-Platz. Das Ambiente ist geprägt von Marmor und exquisiten Holzvertäfelungen. Ganz anders die Büros der Asset Manager. Nur unweit davon entfernt arbeiten die Vermögensverwalter in modern designten Büros.

Die umfangreiche und maßgeschneiderte Beratung bietet die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank in Österreich Kunden ab einem Vermögen von zwei Millionen Euro an. Um sie kümmert sich ein ganzes Team, um für jede spezielle Situation die richtigen Experten einsetzen zu können. Bevorzugt wird dabei eine diskretionäres Verwaltungsmandat angeboten. Mit dem Kunden wird eine entsprechende Investmentstrategie ausgearbeitet, die dann von den Vermögensverwaltern umgesetzt wird, ohne dass der Kunde auf einzelne Transaktionen Einfluss nimmt.

Performance und Spesen

  • Einstiegsschwelle 2 Mio Euro
  • Ø verw. Vermögen über 2 Mio Euro
  • Rendite 500.000 Euro 8,4 %
  • Gebühren All-in Fee
  • Rendite 3.000.000 Euro 8,4 %
  • Gebühren All-in Fee

Anlagestrategie

Christian Ohswald, Vorstandssprecher: "Die Entscheidung der amerikanischen Notenbank FED, die Zinsen unverändert zu belassen, ist kein positives Signal für den Aktienmarkt. Durch die anhaltende Unsicherheit über die FED-Politik wird die Bereitschaft zu risikoreicheren Investments wie Aktien abnehmen. Investoren sollten nun verstärkt auf die Aussagen der großen US-Unternehmen achten, wie sich die abschwächende Nachfrage aus den Schwellenländern auswirkt. Die Gewinne der US-Firmen dürften stabil bleiben, während Aktien aus Japan und der Eurozone nach der Marktkorrektur im August das größte Aufholpotenzial bieten.

Allerdings könnte es für Unternehmen aus der Eurozone weniger Rückenwind von der Währungsseite geben, falls die FED-Entscheidung den US-Dollar schwächt. Die Renditen im Anleihebereich werden durch die FED-Entscheidung nicht wesentlich beeinflusst. Primär bei Unternehmensanleihen könnte es aber Chancen für positive Renditen geben. Auch die große Nervosität in den Währungsmärkten drückt die Stimmung. Der US-Dollar wird es schwer haben, seine Stärke gegenüber den anderen Hartwährungen auszubauen."

Asset Allocation: Der Aktienanteil von 42 Prozent ist für ein ausgewogen gestioniertes Portfolio einigermaßen hoch. Dafür ist Rendite von 8,4 Prozent sehr gut.

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