Buwog liefert im 1. Quartal 2014/15 schwarze Zahlen

Buwog liefert im 1. Quartal 2014/15 schwarze Zahlen

Der Immobilienkonzern Buwog hat im ersten Geschäftsquartal 2014/15 (Mai bis Juli) ein operatives Ergebnis von 36,7 Mio. Euro erzielt. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug 8,2 Mio. und das Konzernergebnis 6,2 Mio. Euro. Die selbst gesteckten Ziele seien somit erreicht worden. Der Aktiekurs ist am Montag bis Mittag um 1,66 Prozent gestiegen.

Wien. Der Immobilienkonzern Buwog, der Ende April nach der Abspaltung von der Immofinanz selbst an die Börse gegangen und dort im ATX enthalten ist, hat im ersten Geschäftsquartal 2014/15 (Mai bis Juli) ein operatives Ergebnis von 36,7 Mio. Euro erzielt. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug 8,2 Mio. und das Konzernergebnis 6,2 Mio. Euro, teilte die Buwog am Montag mit.

Nach weiteren Akquisitionen in Deutschland (DGAG und Apollo) wuchs das Portfolio der Buwog Group auf 52.546 Bestandseinheiten bzw. eine Gesamtnutzfläche von rund 3,6 Mio.Quadratmeter, nach der Zahl der Einheiten etwa gleich auf Deutschland und Österreich verteilt. Der Leerstand wird mit 4,2 Prozent per 31.7. genannt, die monatliche Nettokaltmiete im Schnitt mit 4,69 Euro pro Quadratmeter - in Summe nahm man 36,2 Mio. Euro Nettokaltmiete ein.

Das EBT wurde durch ein negatives Finanzergebnis in Höhe von 42,8 Mio. Euro "signifikant" belastet, heißt es. Das war laut Buwog im wesentlichen auf unbare Effekte aus Darlehens- und Derivatbewertungen zurückzuführen.

Die für das Buwog-Geschäftsmodell maßgebliche Kennzahl Recurring FFO (Funds From Operation) sei mit 21,9 Mio. Euro ausgesprochen positiv ausgefallen, so das Unternehmen. Diese Kennzahl bildet die nachhaltig wiederkehrenden Zahlungsströme aus Asset Management und Property Development sowie dem Einzelwohnungsverkauf ab. Der Buwog-Vorstand bestätigte am Montag seine Gesamtjahresprognose für 2014/15 eines Recurring FFO in Höhe von 75 Mio. Euro.

Das Ergebnis aus Asset Management wird für Mai bis Juli mit 26,1 Mio. Euro beziffert, jenes aus Property Sales mit 8,4 Mio. und jenes aus Property Development mit 6,8 Mio. Euro. In Property Sales verkaufte man im 1. Quartal 172 Bestandseinheiten, in Property Development wurden 176 Einheiten mit 11.214 Quadratmeter Gesamtnutzfläche fertiggestellt.

Die Ex-Wohnungstochter der Immofinanz hat am 28. April ihr Börsendebüt gegeben. Die Aktie war mit 13,20 Euro gestartet. Am Montag notierte die Aktie nach Bekanntgabe der Ergebnisse mit 1,66 Porzent im Plus bei 15,27 Euro.

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