Verbund überrascht mit besserem Ergebnis

Verbund überrascht mit besserem Ergebnis

Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber hat allen Grund zum Lachen: Der Stromanbieter verbesserte seine Prognose für 2014.

Kosteneinsparungen und ein erhöhter Einsatz von Speicherkraftwerken bescheren dem Verbund eine verbessertes Konzernergebnis: Statt bisher 85 Millionen Euro erwartet man 125 Millionen Euro.

Der österreichische Stromanbieter Verbund erhöht seine Prognose für das Geschäftsjahr 2014: Statt den bisher angepeilten 770 Millionen Euro Umsatz erwartet man nun ein EBITDA von rund 800 Millionen Euro. Der Gewinn soll mit 125 Millionen Euro auch höher als gedacht ausfallen. Die Prognose war bisher 85 Millionen Euro.

Die geplante Dividende orientiert sich unverändert an einer Ausschüttungsquote von rund 50 % des bereinigten Konzernergebnisses. Das bereinigte Konzernergebnis 2014 wird rund 210 Millionen Euro (Prognose bisher 190 Millionen Euro) betragen.

Höhere Kosteneinsparung, mehr Speichereinsatz

Gründe für den angepassten Ergebnisausblick sind zum einen eine bessere Wasserführung und ein erhöhter Speichereinsatz. Die Wasserführung im 4. Quartal 2014 lag mit 1,16 deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Zusätzlich kam es im Quartal 4/2014 marktbedingt zu einem höher als geplanten Einsatz der Speicherkraftwerke. Der positive Effekt beträgt im EBITDA rund 45 Millionen Euro und im Konzernergebnis rund 25 Millionen Euro.

Daneben gibt es Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen und aus dem thermischen Bereich. Letztere wirken negativ: Das EBITDA verschlechterte sich insgesamt um rund 25 Millionen Euro, das Konzernergebnis verbesserte sich um rund 10 Millionen Euro.

Außerdem konnten mehr Kosten eingespart werden, als ursprünglich gedacht. Das Konzernergebnis verbesserte sich dadurch im Vergleich zur letzten Guidance um rund 5 Millionen Euro. Die ursprünglich bis 2015 geplanten Kosteneinsparungen von 130 Millionen werden damit jedenfalls übertroffen. Das Jahresergebnis gibt Verbund am 11. März bekannt.

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