Schwache Dividendenrendite bei Österreichs Börsecompanys

Schwache Dividendenrendite bei Österreichs Börsecompanys

Spaniens börsenotierte Companys zahlen am meisten Dividende. das ist das Ergebnis von Allianz Global Investor, das weltweit 33 Staaten verglichen hat. Die an der Wiener Börse notierten österreichischen Unternehmen liegen nur auf Rang 24.

Wien. Wer sich fette Dividenden von Österreichs börsenotierten Unternehmen erwartet, wird enttäuscht. Im Vergleich von 33 Staaten schneiden die heimischen Unternehmen schwach ab. Mit einer durchschnittlichen Dividendenrendite von 2,34 Prozent bringen es Österreichs Börsencompanys nur auf Rang 24 und liegen somit im unteren Drittel des Rankings. zu diesem Ergebnis kommt Allianz Global Investors, das die Rendite von Dividenden sowie Unternehmens- und Staatsanleihen untersucht hat

An der Spitze liegen demnach spanische Unternehmen mit einer durchschnittlichen Dividendenrendite von 4,93 Prozent. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Portugals börsenotieren Unternehmen (4,42 Prozent), gefolgt von Italiens (4,38 Prozent) Firmen. Auf Platz 4 liegen russische Unternehmen mit einer Dividendenrendite von 4,37 Prozent. Norwegische Unternehmen. Im vergangenen Jahr belegten die Norweger noch Platz 1, heuer rutschten sie auf Rang 5 ab.

Am unteren Ende des Rankings befinden sich Südkorea (1,67 Prozent), Irland (1,45 Prozent) und Indien (1,37 Prozent).

Während die durchschnittliche Rendite von Dividenden derzeit bei rund 3,5 Prozent liegt, weisen rund ein Viertel aller Staatsanleihen der Industrieländer Ende 2016 eine negative Umlaufrendite aus, schreibt Allianz Global Investors.

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