Rubel zum Jahresende stark unter Druck

Die niedrigen Ölpreise und die Wirtschaftskrise setzen den russischen Rubel weiterhin unter Druck. Viele Russen tauschen außerdem ihr Geld in Hartwährung.

Moskau. Für die russische Bevölkerung geht das wirtschaftlich schwierige Jahr 2015 mit einem weiteren Kursverfall des Rubels zu Ende. Zum US-Dollar wurde am Mittwoch mit 72,51 Rubel der schwächste Zentralbank-Kurs des Jahres notiert. Als Gründe nannten Experten in Moskau den niedrigen Ölpreis und die andauernde Wirtschaftskrise.

Zudem tauschen viele Russen ihr Weihnachtsgeld traditionell in Hartwährung um - in Erwartung noch schlechterer Zeiten. Auch im Verhältnis zum Euro gab der Rubel nach, der Kurs lag aber mit 79,55 Rubel unter dem schlechtesten diesjährigen Stand von 81,15 Rubel Ende August.

Zum Dollar hat die russische Währung im Laufe des Jahres etwa 30 Prozent an Wert verloren, auch wenn dieser zwischenzeitlich kräftiger dastand. Die Realeinkommen der Russen sind nach Angaben des Wirtschaftsministeriums für Jänner bis zum November um 3,5 Prozent gesunken. Das russische Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte um 3,7 Prozent. Die Jahresinflation wird geschätzt bei 12 Prozent liegen.

Börse

Uniqa sucht nach Lösung von Luxusproblemen

Börse

Schwache Dividendenrendite bei Österreichs Börsecompanys

Börse

Deutsche Bank fährt Rekordverlust ein: 6,7 Milliarden Euro

Börse

Ölschwemme bringt weltweit die Börsen auf Talfahrt