Richard Branson steuert Virgin Airlnes an die Börse

Richard Branson steuert Virgin Airlnes an die Börse

Virgin-Gründer Richard Branson.

Der vom britischen Milliardär Richard Branson gegründete Billigflieger Virgin America treibt seinen Börsengang voran. Die Aktien sollen zwischen 21 und 24 Dollar kosten, teilte das Unternehmen am Montag mit. Damit könnte die Fluggesellschaft an der Börse auf eine Bewertung von rund einer Milliarde Dollar kommen.

Der kontroversielle Milliardär Richard Branson will seine Fluglinie Virgin an die Börse bringen. Die Airline ist eines von zahlreichen Unternehmen, das Branson unter der Marke "Virgin" gegründet hat. Die Virgin-Aktien könnten schon bald gehandelt werden und zu einem Preis zwischen 21 und 24 Dollar ausgegeben werden.

Verkauft werden sollen 13,1 Millionen Aktien, womit die Emission ein Volumen von bis zu 320 Millionen Dollar haben könnte. Branson hält über die Virgin Group und einen Hedgefonds 22 Prozent der Virgin-America-Anteile. Größter Aktionär ist VAI Partners mit 76,1 Prozent. VAI wird vom Hedgefonds Cyrus Capital Partners kontrolliert. Barclays und die Deutsche Bank sollen den Börsengang federführend organisieren.

Branson, der Tausendsassa

Virgin Airlines hat im hart umkämpften amerikanischen Markt 2007 seinen Betrieb aufgenommen und steuert 22 Ziele in den USA und Mexiko an. Im dritten Quartal erzielte die Fluggesellschaft einen Nettogewinn von 41,6 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 405,5 Millionen. Branson gehört weltweit zu den bekanntesten Unternehmern. Der umtriebige Milliardär schuf ab 1970 ein riesiges Firmenimperium, das unter anderem die Branchen Musik, Luftfahrt und Telekommunikation umfasst.

Am Freitag war ein Raumflieger, der zur Branson-Firma Virgin Galactic gehört, in die kalifornische Mojave-Wüste gestürzt. Der Milliardär will Privatpersonen Ausflüge ins Weltall ermöglichen.

Börse

Schwache Dividendenrendite bei Österreichs Börsecompanys

Börse

Deutsche Bank fährt Rekordverlust ein: 6,7 Milliarden Euro

Börse

Ölschwemme bringt weltweit die Börsen auf Talfahrt