Renditen auf 10-Jahresanleihen: In Eurozone so billig wie nie

Renditen auf 10-Jahresanleihen: In Eurozone so billig wie nie

Auf Rekordtief sind die Renditen für österreichische, spanische, italienische, portugiesische und irische Werte gefallen.

Brüssel. Die Renditen auf 10-Jahresanleihen sind in der Eurozone zu Wochenbeginn in den meisten Staaten so billig wie noch nie gewesen. Historische Tiefstwerte verzeichneten neben Österreich auch Spanien, Italien, Portugal und Irland. Negativer Ausreißer ist weiterhin Griechenland.

Österreichs Rendite sank am Sekundärmarkt auf 0,949 Prozent. Marktführer ist weiterhin Deutschland mit 0,776 Prozent.

Hinter Deutschland rangieren in der Währungsunion Finnland (0,886 Prozent), Niederlande (0,917 Prozent) und Österreich (0,949 Prozent). Danach folgen Belgien (1,051 Prozent), Frankreich (1,115 Prozent), Irland (1,479 Prozent), Spanien (1,975 Prozent), Lettland (1,995 Prozent), Italien (2,171 Prozent), Slowenien (2,459 Prozent), Portugal (2,949 Prozent) und Griechenland (7,913 Prozent).

Keine Daten aus der Eurozone lagen aus Luxemburg, Malta, Zypern, Estland und Slowakei vor. Litauen, das im Jänner 2015 als 19. Land der Währungsunion beitreten wird, erreichte mit 1,999 Prozent ebenfalls ein historisches Tief.

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