Raiffeisen Bank erwartet 2015 trotz Krise Gewinn in Russland

Raiffeisen Bank erwartet 2015 trotz Krise Gewinn in Russland

RBI-Chef Karl Sevelda: Schwieriges Geschäftsjahr, aber Russland-Tochter soll weiterhin Gewinne bringen

RBI-Chef Sevelda: Das Geschäftsjahr 2015 wird zweifellos schwieriger als das vergangene Jahr, der Verlust auf Konzernebene ist erneut nicht ausgeschlossen.

Wien/Moskau. Die Raiffeisen Bank International (RBI) erwartet in Russland im laufenden Jahr trotz der dortigen Wirtschaftskrise einen Gewinn. 2015 werde aber "zweifellos schwieriger" als das vergangene Jahr, da sich die Rezession und die Rubel-Abwertung bemerkbar machten, sagte Bankchef Karl Sevelda heute, Mittwoch, auf der Aktionärsversammlung.

Im Geschäftsjahr 2014 hatte RBI in Russland unter dem Strich einen Gewinn von 340 Mio. Euro eingefahren. Die Russland-Tochter war noch immer der mit Abstand wichtigste Ertragsbringer für das Institut.

Auf Konzernebene konnte Sevelda einen Verlust erneut nicht ausschließen. Der RBI-Chef begründete dies vor allem mit den Restrukturierungskosten von insgesamt 550 Mio. Euro, von denen einen Großteil im laufenden Jahr anfallen werde. 2014 hatte das Geldhaus erstmals einen Verlust geschrieben und für das Jahr erstmals keine Dividende ausgeschüttet.

Die RBI-Aktie hat am Mittwochmittag mit einem Kurs von 12,77 Euro um 0,2 Prozent höher notiert als am Vortag.

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