Neuordnung im Tradingroom

Neuordnung im Tradingroom

Der Markt für Onlinebroker in Österreich ist im Umbruch. Das bringt günstigere Spesen und bessere Handelsmöglichkeiten für die Kunden.

Wenn man bei Google den Namen Brokerjet eingibt, erscheint ganz oben und überraschend der Name eines anderen Onlinebrokers. Flatex steht da an prominenter Stelle der Ergebnisliste. Brokerjet kommt erst viel später. Ein Beispiel, das sehr gut zeigt, wie das Onlinetrading hierzulande im Umbruch ist.

Ausländische Anbieter drängen verstärkt in den Markt und bringen extrem preiswerte Gebührenmodelle, um damit auf Kundenfang zu gehen. Österreichische Banken wiederum krempeln ihre Organisationsstrukturen um. Onlinebroker, die bislang als eigenständige Tochterunternehmen agierten, werden in die Kreditinstitute integriert, um Synergien zu nutzen und Kosten zu sparen


Derzeit suchen mehr als 30.000 Brokerjet-Kunden einen neuen Onlinebroker

Im heurigen Sommer erhielten beispielsweise alle Kunden des Onlinebrokers Brokerjet, eines Tochterunternehmens der Erste Bank, die vollkommen überraschende Mitteilung, dass das Onlineportal zum selbständigen Handel von Aktien, Fonds und allen anderen Wertpapieren via eigenem Computer geschlossen werde. Es soll zwar eine Alternative in dem neuen E-Bankingsystem "George“ geben, aber es dauere noch, bis das Tradingsystem dort aufgebaut ist.

Flatex jagd nach verunsicherten Kunden von Brokerjet - auch via Google. Oswald Salcher, Marketingleiter für Flatex Österreich: "Derzeit suchen mehr als 30.000 Brokerjet-Kunden einen neuen Onlinebroker, und viele kommen zu uns. Denn unsere Angebote sind kostengünstig und transparent.“

Aber auch der Onlinebroker direktanlage.at hat sich komplett gewandelt. Seit Kurzem ist er unter dem Namen Hello bank in Österreich aktiv. Doch dahinter steckt deutlich mehr als nur ein Anbieter zum Wertpapierhandel über das Internet. Hello-bank-Vorstandschef Ernst Huber:


Die gesamte Bankenbranche durchlebt eine Veränderung mit starker Dynamik.

Lesen Sie die ganze Geschichte im FORMAT Nr. 42/2015
Zum Inhaltsverzeichnis und ePaper-Download

Börse

Schwache Dividendenrendite bei Österreichs Börsecompanys

Börse

Deutsche Bank fährt Rekordverlust ein: 6,7 Milliarden Euro

Börse

Ölschwemme bringt weltweit die Börsen auf Talfahrt