Leiterplattenhersteller AT&S rockt die Börse

Nach der Vorlage der Halbjahreszahlen setzte an der Wiener Börse ein Run auf die Aktien des steirischen Leiterplattenherstellers AT&S ein. Im Frühhandel legte das Papier um sieben Prozent zu. AT&S erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres einen Umsatz von 302,1 Millionen Euro. Das EBITDA stieg um 10,5 Prozent auf 72,3 Millionen Euro.

Leiterplattenhersteller AT&S rockt die Börse

AT&S CEO Andreas Gerstenmayer

Der steirische Leiterplattenhersteller AT&S kann auf ein gutes erstes Geschäfts-Halbjahr zurückblicken. Das Unternehmen erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres einen Umsatz von 302,1 Millionen Euro (Vorjahr 299,9 Millionen). Das EBITDA stieg um 10,5 Prozent auf 72,3 Millionen Euro, die EBITDA-Marge auf 21,8 Prozent,einer der höchsten Werte, die bisher erzielt wurden. „Mit dieser Marge bestätigen wir einmal mehr unsere Position als einer der profitabelsten Leiterplattenhersteller der Welt“, so CEO Andreas Gerstenmayer und führt weiter aus: „Auf dieser Basis können wir auch für das Gesamtjahr 2014/15 unseren bisherigen, positiven Ausblick bestätigen“.

Auch unter dem Strich blieb dem Unternehmen deutlich mehr übrig. Das Konzernergebnis liegt bei 28,4 Millionen Euro, das bedeutet eine Steigerung von 29,5 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2013/14.

Kursfeuerwerk an der Börse

Die AT&S Aktien zogen im Frühhandel deutlich an und notierten knapp vor Mittag bei 9,01 Euro (+ 5,37 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Vortag. Zwischenzeitlich war das Papier schon auf 9,20 Euro (+ 7 Prozent) gestiegen.

AT&S bestätigte auch den Ausblick für das Gesamtjahr 2014/15, das am 31. März endet. Aufgrund der starken Nachfrage insbesondere bei mobilen Endgeräten im zweiten Kalenderhalbjahr 2014 und der geringen Visibilität des ersten Kalenderquartals 2015 geht das Unternehmen von einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung aus. Der Umsatz und die EBITDA Marge werden demnach etwa 20 Prozent über dem Vorjahr liegen.