Halliburton will Baker Hughes schlucken

Halliburton will Baker Hughes schlucken

Nun ist es fix: Halliburton will den kleineren Öldienstleister Baker Hughes für einen stattlichen Milliarden-Betrag übernehmen. Der gemeinsame Umsatz beläuft sich auf rund 60 Milliarden Dollar. Der Deal soll ein Einsparungspotenzial bringen von rund zwei Milliarden Dollar pro Jahr.

Houston (Texas). Der Plan einer Riesenübernahme in der US-Ölindustrie ist offiziell: Halliburton will in einem knapp 35 Mrd. Dollar (28, 14 Mrd. Euro) schweren Deal den kleineren Rivalen Baker Hughes schlucken. Halliburton will demnach 78,62 Dollar je Baker-Hughes-Aktie zahlen und damit einen Aufpreis von 31 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag. Die Halliburton-Aktie verlor im vorbörslichen Handel 2,9 Prozent. Baker Hugehs konnte hingegen um 16 Prozent zulegen. Die auf Dienstleistungen in der Ölförderung spezialisierten Unternehmen gaben am Montag nach tagelangem Verhandlungs-Hickhack eine entsprechende Einigung bekannt.

Zusammen bringen es die Firmen auf mehr als 136.000 Angestellte und sind in über 80 Ländern vertreten. Der gemeinsame Umsatz hätte im vergangenen Jahr bei knapp 60 Mrd. Dollar gelegen. Durch die Fusion sollen sich Sparpotenziale von fast 2 Mrd. Dollar pro Jahr ergeben. Die beiden Konzerne sind die Nummer zwei und drei in der US-Öldienstleisterbranche. Marktführer ist Schlumberger.

Die kräftig gesunkenen Ölpreise bringen viele Unternehmen der US-Förderbranche unter Druck, da sich Produktion und Investitionen für sie dadurch nicht mehr gut rechnen.

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