Griechenland beflügelt Europas Aktienmärkte

Griechenland beflügelt Europas Aktienmärkte

Europas Aktien lagen nach dem ereignisreichen Wochenende in Plus, auch die asiatischen Börsen verzeichnen wieder Kursgewinne. Im heimischen Leitindex Atx liegen die Banken vorn.

Von Eurostoxx über Dax bis zum heimischen Leitindex Atx: In den ersten Minuten des Montagvormittags begrüßen Europas Aktionäre die Entwicklung in der griechischen Schuldenkrise (mehr zu den aktuellen Ereignissen im Griechenland-Ticker von format.at). Der Eurostoxx lag um 9:30 Uhr 1,28 Prozent im Plus, der Dax 1,15 Prozent und der Atx 1,08 Prozent.

Am oberen Ende des Atx lagen vor allem die Bankenwerte: Raiffeisen Bank International führt das Ranking um 9:30 Uhr mit einem Plus von 2,68 Prozent an, Erste Group ist mit einem Plus von 1,59 Prozent die viertstärkste Atx-Aktie des Morgens. Stark zeigten sich auch Uniqa (plus 2,34 Prozent) und Telekom Austria (plus 1,68 Prozent). Schlusslicht ist Schoeller-Bleckmann (minus 0,57 Prozent).

Der Euro lag um 10 Uhr bei 1,10 Dollar und somit 0,90 Prozent unter dem Freitagabend. In den vergangenen zwölf Monaten hat der Euro gegenüber dem Dollar 18,72 Prozent verloren.

Gute Stimmung in Fernost

Die asiatischen Börsen hatten bereits im Plus geschlossen: Der Nikkei-Index für 225 führende Werte gewann 309,94 Punkte oder 1,57 Prozent auf den Schlussstand von 20.089,77 Zählern und übersprang somit wieder die Marke von 20.000 Punkten.

Und auch in China lockert sich die Stimmung wieder auf: Der Hong Kong Hang Seng Index schloss 1,18 Prozent im Plus, der Shanghai Composite Index 2,39 Prozent. Beide Börsen sind somit seit Donnerstag vergangener Woche wieder auf Erholung eingestellt – was jedoch weniger an Griechenland oder der realwirtschaftlichen Situation im Reich der Mitte liegen dürfte, sondern mehr am konsequenten Durchgreifen der Regierung am chinesischen Aktienmarkt. Chinas Aktienmärkte waren zuvor massiv eingebrochen, was auch bei europäischen Exporteuren für Kopfzerbrechen sorgt.

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