Buy or sell? ATX-Werte unter der Lupe

Der Leitindex ATX der Wiener Börse hat seit Jahresbeginn rund zwölf Prozent verloren. Die Frage aller Fragen: Soll in ATX-Werte investiert werden - ist eine Aktie nun günstig oder vielleicht doch schon am Zenit, sodass der Einstieg zu spät kommt? Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist ein Indikator, um ein wenig mehr Informationen über ein Unternehmen zu bekommen. Eine weitere Kennziffer ist das PEG – Price-Earning to Growth-Ratio oder Kurs-Gewinn-Wachstums-Risiko -, die als Indikator die Erwartungen für die Zukunft geben sollen. Ein PEG von unter 1 deutet auf eine Unterbewertung der Aktie hin – mit Spielraum nach oben. Allerdings: Es gilt neben dem Zahlenwerk aber auch aktuelle Entwicklungen, politische Risiken und vor allem den Ausblick der Firmen selbst zu beachten.

Tiefrote Sparkasse

Tiefrote Sparkasse

Osteuropa stand bei Erste-Bank-Chef Andreas Treichl schon ganz oben, als noch keine Bank nach der Wende den Blick gen Osten wagte. Er machte die Sparkasse zu einem Top-Bankkonzern für Zentraleuropa. Doch der Motor des ATX-Schwergewichts - mit 18,9 Prozent ATX-Indexgewicht die Nummer 1 - stottert zuletzt kräftig: 1,484 Milliarden Nettoverlust (per 30.9). Konsolidierung ist das Zauberwort. Ob das 4. Quartal "rot" bleibt, vermochte Treichl noch nicht sagen. Die Aktie notiert bei 20 Euro. Tiefer stand das Papier in der Finanzkrise im Februar 2009 mit 7,63 Euro. Analysten geben 12 "buy", 14 "hold" und 5 "sell". 18 Prozent Kurswert hat die Erste heuer bereits liegen gelassen.

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