Bene-Aktie steigt nach Verkauf um 30 Prozent

Bene-Aktie steigt nach Verkauf um 30 Prozent

Mit der Übernahme durch die Bartenstein- und Grossnigg-Holding hat die Bene-Aktie am ersten Börsentag nach der Ankündigung kräftig an Fahrt gewonnen. Der angeschlagene Büromöbelhersteller bekommt von den eneuen Eigentümern eine Finanzspritze von 18 Millionen Euro.

Wien/Waidhofen a.d. Ybbs Die Aktien des niederösterreichischen Büromöbelherstellers Bene legten am Montag im Frühhandel massiv zu und verzeichneten zwischenzeitlich ein Plus von über 30 Prozent. Am Freitag nach Börsenschluss ist bekannt geworden, dass das finanziell angeschlagene Unternehmen durch einen Verkauf gerettet wird.

Gegen 10.15 Uhr notierten die Papiere im mid market der Wiener Börse noch mit einem Plus von 29,35 Prozent bei 0,52 Euro. Kurz nach Mittag notierte die Aktie noch mit rund 14 Prozent im Plus bei 0,43 Euro.

Die Bartenstein Holding und die Grosso Holding des Sanierers Erhard Grossnigg werden die neuen Eigentümer des Unternehmens. Zum Verlust-Abbau wird das Kapital von Bene herabgesetzt, die neuen Eigentümer werden 18 Millionen Euro an frischem Geld einschießen. Begleitet wird der Deal von einem "substanziellen Schuldennachlass" durch die Gläubiger-Banken. Der Deal braucht noch die Zustimmung der Hauptversammlung, welche nach Unternehmensangaben "zeitnah" erfolgen soll.

Die neuen Eigentümer halten künftig 90 Prozent an Bene, die Kleinaktionäre sollen bar ausgezahlt werden. "Der Investoreneinstieg sichert dem Unternehmen frisches Kapital sowie den Fortbestand der Marke Bene und die Aufrechterhaltung der Produktion in Waidhofen an der Ybbs", schrieb das Unternehmen nach der Einigung.

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