Zumtobel leuchtet kaum noch – Dividende sinkt

Zumtobel leuchtet kaum noch – Dividende sinkt

Wegen der mauen Baukonjunktur und der teuren Umstellung auf die neue LED-Technologie brach das Jahresergebnis nach vorläufigen Zahlen auf 6,1 von 16 Millionen Euro im Vorjahr ein, wie das Vorarlberger Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Zumtobel ist auf die Beleuchtung von Büros, Gebäuden, Supermärkten und Straßen spezialisiert. Dem Konzern macht seit einiger Zeit die Umstellung auf die LED-Technologie zu schaffen, die herkömmliche Glühbirnen ersetzt. Er hat Mühe, mit dem schnellen Wandel Schritt zu halten. Im März hatte das Unternehmen daher bereits seine Gewinnprognose für das vergangene Geschäftsjahr zurückgenommen, für das Zumtobel Zuwächse bei Umsatz und bereinigtem Betriebsgewinn in Aussicht gestellt hatte.

Dieses Ziel hat die Firma aber nun zumindest teilweise erreicht: Das bereinigte operative Ergebnis stieg auch dank des laufenden Sparprogramms leicht auf 35,7 von 34,6 Millionen Euro im Jahr davor, während der Umsatz um knapp drei Prozent auf 1,24 Milliarden Euro schrumpfte. An der Börse legte die Zumtobel-Aktie daher knapp ein Prozent zu.

Die maue Geschäftsentwicklung schlägt auch auf die Aktionäre durch - allen voran die Familie Zumtobel, die 35,4 Prozent der Aktien hält. Sie sollen für das vergangene Jahr eine Dividende von 7 Cent nach 20 Cent je Anteilsschein für 2011/12 erhalten.

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