Zu teurer LTE-Spaß: Moody's senkt Rating für Telekom Austria

Zu teurer LTE-Spaß: Moody's senkt Rating für Telekom Austria

Nur einen Tag nachdem die börsenotierte Telekom Austria um eine Milliarde Euro Frequenzen für den Mobilfunk in Österreich ersteigert hat, hat die Rating-Agentur Moody's ihr Rating für das Unternehmen von Baa1 auf Baa2 gesenkt.

Der Ausblick bleibt aber stabil, eine weitere Abwertung zeichnet sich damit derzeit nicht ab.

Moody's geht davon aus, dass die Ausgaben für die Frequenzen einen negativen Effekt auf die Finanzzahlen des Unternehmens haben werden, heißt es in der Begründung der Agentur. Auch wenn das Mobilfunkgeschäft profitieren dürfte, werde die Fremdfinanzierung des Deals die finanziellen Risken der Telekom Austria so sehr erhöhen, dass die Bewertung mit Baa1 nicht mehr zulässig wäre. Die Telekom habe mehr als doppelt so viel gezahlt, wie Moody's erwartet hatte. Immerhin habe die Telekom Austria etwa 625 Mio. Euro Barbestände und rund 1 Mrd. Euro an langfristigen Kreditrahmen, die jederzeit genutzt werden könnten.

Die Telekom Austria werde angesichts des Umfelds operativ nur schwache Ergebnisse liefern, erwartet Moody's. Strategisch sei sie aber nun gut positioniert für den Ausbau des Mobilfunks. Die Finanziellen Vorteile würden sich aber nicht vor 2015 auswirken.

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