Wiener Ölfeldspezialist Catoil erhöht Gewinnprognose

Wiener Ölfeldspezialist Catoil erhöht Gewinnprognose

Nach einem deutlichen Gewinnzuwachs im Sommer erwartet das Unternehmen nun für das Gesamtjahr ein Betriebsergebnis (Ebitda) zwischen 105 und 110 Millionen Euro statt zuvor zwischen 95 und 105 Millionen Euro, wie Catoil am Freitag mitteilte. Dennoch trübte der Rubel die Rekordzahlen.

Wien. Der in Frankfurt notierte Wiener Ölfeldausrüster Catoil hätte heuer aber noch besser verdienen können. Die Abwertung des Rubel und der starke Euro trübten die Rekordzahlen, die Catoil am Freitag in der Früh vorlegte. Die Währungseffekte seien in den ersten neun Monaten "deutlich negativ" gewesen, sagte Finanzvorstand Ronald Harder zur APA. Die Belastungen bezifferte er auf 2 bis 3 Mio. Euro.

"Wir hätten auf Jahressicht noch besser sein können", so Harder. Gegenüber 2012 wären im heurigen Jahresergebnis ohne dem schwächeren Rubel "zwei, drei Millionen Euro mehr" drinnen gewesen. Allerdings fallen auch 90 Prozent der Kosten in Rubel an, das reduziere den Währungseffekt. Das Unternehmen habe zudem mit Aufträgen und Investitionen in die Ausrüstung gegengesteuert. Harder geht davon aus, das Ergebnisniveau auch 2014 zumindest halten zu können.

Betriebsgewinn stieg im dritten Quartal um ein Drittel auf 33 Millionen Euro

Das Unternehmen bohrt für große Ölkonzerne wie Gazprom, Lukoil oder Rosneft hauptsächlich in Russland und Kasachstan Ölfelder an, um deren Ausbeute zu erhöhen. Dabei verwendet das Unternehmen auch die in Europa umstrittene Fracking-Methode, bei der Öl und Gas über künstlich erzeugte Risse im Gestein gewonnen wird. Im dritten Quartal stieg der Betriebsgewinn um ein Drittel auf gut 33 Millionen Euro, der Umsatz legte um 27 Prozent auf 113 Millionen Euro zu. Damit verdiente die Firma etwas mehr als Analysten erwartet hatten.

CAToil hatte das Geschäft in den vergangenen Jahren ausgebaut - und will angesichts der guten Nachfrage bis Ende 2016 weitere 390 Millionen Euro in zusätzliche Bohrkapazitäten und die Wartung und Instandhaltung bestehender Anlagen investieren.

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