Wiener Autobank will Forderungen in Eigenkapital umwandeln

Wiener Autobank will Forderungen in Eigenkapital umwandeln

Das Grundkapital soll um bis zu 900.000 Stammaktien zu je 1 Euro erhöht werden. Die Eigenmittelquote lag zum Halbjahr nur knapp über der gesetzlichen Mindesterfordernis.

Wien. Die unter Verlusten leidende börsennotierte Wiener Autobank beabsichtigt bestehende Forderungen bestimmter Aktionäre in Eigenkapital umzuwandeln. Für diese Form der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage ist die Ausgabe von bis zu 900.000 Stück neuen Stammaktien zum Ausgabepreis von 1,0 Euro je Aktie geplant. Das Bezugsrecht der übrigen Aktionäre soll ausgeschlossen werden.

Die Eigenmittelquote der Autobank lag per Ende Juni 2013 mit 8,16 Prozent nur mehr geringfügig über dem gesetzlichen Mindesterfordernis.

Der Vorstand der auf die Finanzierung von Kfz und Autohändlern spezialisierten Autobank beurteilt den Ausgabepreis von einem Euro pro Aktie als sachgerecht, und begründet dies im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" (Freitag) mit den durchschnittlichen Aktienkursen in der Vergangenheit.

Demnach habe der volumensgewichtete Durchschnittskurs für 90 Börsentage per 26. November 0,68 Euro betragen, und seit Jahresbeginn 0,68 Euro. Der höchste Tagesschlusskurs lag 2013 bei 0,85 Euro, der tiefste bei 0,55 Euro. Der letzte Tagesschlusskurs am 25. November betrug 0,65 Euro. Der Bezugspreis von einem Euro liege somit über dem derzeitigen Kursniveau.

Die in dieser Form geplante Kapitalerhöhung um bis zu 900.000 Stammaktien muss noch vom Aufsichtsrat der Autobank genehmigt werden. Derzeit verfügt die Gesellschaft über rund 9,1 Mio. Aktien.

Laut den letzten vorliegenden Geschäftszahlen hat sich der Nettoverlust der Autobank per Ende Juni 2013 von 292.000 auf 371.000 Euro erhöht. Der kumulierte Bilanzverlust lag bei 3,5 Mio. Euro.

Kroatien-Beteiligung wird zur Gänze abgeschrieben

Die Wiener Autobank wird ihre Beteiligung in Kroatien zur Gänze abschreiben. Daraus werden sich "negative Ergebniseffekte" ergeben, kündigte Vorstand Markus Beuchert am Freitag in einer Presseaussendung an. Der Marktausstieg in Kroatien erfolgte bereits 2012.

Der Strategie folgend, sich auf die Märkte Österreich und Deutschland zu fokussieren, wurde die kroatische AustroFin Leasing in Zagreb bereits im Geschäftsjahr 2012 endkonsolidiert. Die Gesellschaft befindet sich seither in Liquidation, teilte die Autobank bereits im Halbjahresbericht mit.

Für das erste Quartal 2014 plant der Vorstand die Factoring Finanzierung in Österreich und Deutschland im Autohandel auszurollen und erwarten neben einem umfassenderen Finanzierungsservice für die Händlerpartner auch einen positiven Ergebniseffekt.

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