Was Uli Hoeneß und Herbert Stepic gemeinsam haben

Was Uli Hoeneß und Herbert Stepic gemeinsam haben

Der noch amtierende Vorstandschef der Raiffeisen Bank International (RBI), Herbert Stepic, der vor einer Woche über seine privaten Immobilien-Deals in Asien via Briefkastenfirmen in Steueroasen gestolpert ist, hat angeblich, ähnlich wie Bayern-Manager Uli Hoeneß, wegen seiner liechtensteinischen Restem-Stiftung Selbstanzeige bei der Finanz erstattet, berichtet "Der Standard" vorab aus seiner Samstagsausgabe. Eine offizielle Bestätigung dafür war allerdings nicht erhältlich.

Die Finanz habe die Causa an die Staatsanwaltschaft Wien weitergereicht. Das geschehe immer dann, wenn die Behörde vermutet, dass mehr als 100.000 Euro an Abgaben hinterzogen wurden. Laut Staatsanwaltschaft Wien werden derzeit aber keine Ermittlungen geführt. Intern und inoffiziell werde im Raiffeisen-Sektor aber bestätigt, dass Stepic bzw. sein Steuerberater derartige Schritte unternommen hätten.

Stepic selbst war laut "Standard" nicht zu erreichen, es gilt die Unschuldsvermutung. Seiner Sprecherin sei "diesbezüglich nichts bekannt“. Auch RBI-Aufsichtsratschef und RZB-Chef Walter Rothensteiner war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, seinem Sprecher ist die Causa „nicht bekannt“. Am 7. Juni soll sich der RBI-Aufsichtsrat mit der Stepic-Nachfolge befassen.

Geschäfte mit schiefer Optik

Im Herbst 2011 war ans Licht gekommen, dass Stepic über einen Treuhänder Immobiliengeschäfte in Serbien gemacht hatte, die von der damaligen Kärntner Landesbank Hypo Alpe-Adria finanziert wurden. Der Kredit für die Enthsua Ltd. (Zypern) wurde nicht bedient und nicht zurückbezahlt.

Stepic ist laut seiner Darstellung gegenüber der Aufsichtsbehörde FMA am 24. Juli 2012 ausgestiegen. Er habe die Verluste aus diesem Investment („ein sechsstelliger Eurobetrag“) aus seinen Ersparnissen abgedeckt, ließ er die FMA damals wissen. Der RBI-Chef musste sich damals vor seinen Aufsichtsräten und dem Sektor rechtfertigen. Solange steuerlich alles in Ordnung sei, habe man mit einem Bankenchef mit Stiftung in Liechtenstein aber kein Problem, hieß es damals.

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