Warimpex-Verlust soll bis Jahresende ein Gewinn werden

Warimpex-Verlust soll bis Jahresende ein Gewinn werden

Das Periodenergebnis war mit 5,7 Mio. Euro negativ - im Vergleichszeitraum des Vorjahrs lag das Unternehmen mit 0,6 Mio. Euro im Plus. "Bei einem Immobilienentwickler hängt sehr viel von den Verkäufen ab", betonte Vorstand Georg Folian heute, Freitag, in einer Pressekonferenz. Und hier will die Warimpex in der zweiten Jahreshälfte punkten.

"Abhängig von den Transaktionen, die wir bereits in Verhandlung haben, wird sich der Verlust bis Jahresende in einen Gewinn drehen", sagte Unternehmenschef Franz Jurkowitsch heute, Freitag, zur APA. "Verkäufe sind Teil unseres Geschäftsmodells."

Im Juli verkaufte die in Wien und Warschau börsenotierte Warimpex bereits ein Fünf-Sterne-Hotel in Prag. Der Markt gilt dort als überbesetzt. Weiters veräußert das Unternehmen derzeit ein zu 80 Prozent vermietetes Bürohaus in Warschau. "Der Vertrag ist bereits unterschrieben, das Closing erwarten wir in den nächsten Monaten und wir haben auch weitere Verkäufe in Verhandlung", so Jurkowitsch. Durch die Veräußerungen würden "Gewinne realisiert".

Im Wiener Palais Hansen am Schottenring, welches das Hotel Kempinski beherbergt, seien bereits fast alle Luxuswohnungen im Dachgeschoß verkauft - nur noch eine von 17 sei zu haben. Für die rund 200 Quadratmeter große Wohnung werden den Angaben zufolge zwischen 20.000 und 25.000 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Generell gebe es wieder einen Investmentmarkt. "Es ist wieder ein bisschen Leben hineingekommen, auch bei den Finanzierungen", berichtete der Warimpex-Chef. Die österreichischen Banken seien aber in Osteuropa "noch sehr zögerlich".

Operativ war die Warimpex im ersten Halbjahr positiv unterwegs. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg heuer zwischen Jänner und Juni um 55 Prozent auf 4,48 Mio. Euro. Die Verkaufserlöse hingegen gingen um 6 Prozent auf 31,36 Mio. Euro zurück: Die Hotelumsätze blieben zwar bei 29,4 Mio. Euro stabil, doch die Development-Umsätze halbierten sich von 3,92 auf 1,96 Mio. Euro.

Zum Portfolio des Unternehmens gehören 21 Hotels mit - anteilsbereinigt - 3.423 Zimmern sowie 5 Büro- und Gewerbeimmobilien. Die Zahl der Mitarbeiter sank in der Berichtsperiode um 35 auf 1.094.

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