Wackeln jetzt auch Filialen der Erste Bank?

Nach der letztwöchigen Ankündigung der Bank Austria, ein Drittel der Filialen zuzusperren, stellt sich die Frage, wie die Konkurrenz auf diesen Schritt reagiert. In der Erste Bank kursieren Gerüchte, dass auch hier in den nächsten Jahren jedenfalls ein Drittel der Filialen dem Sparstift zum Opfer fallen soll. Das wären immerhin rund 40 Filialen im Osten Österreichs.

Wackeln jetzt auch Filialen der Erste Bank?

Angesprochen auf die Gerüchte, bleibt eine Erste-Sprecherin sehr vage: „Wir denken intensiv über Beratungskonzepte nach, da sich die Basisbankgeschäfte immer stärker in die Hand- und Hosentaschen verlagern. Wir schließen Filialen, wenn wir sehen, dass sich der Kundenstrom verlagert, um an anderen Orten wieder aufzusperren.“ Die „eine oder andere Filialzusammenlegung“ werde sicher kommen.

Konkrete Zahlen wollte man nicht nennen, eine groß angelegte Schließungsaktion à la Bank Austria sei aber nicht geplant, wird versichert. Bislang fix ist jedenfalls, dass Erste-Chef Andreas Treichl (Bild) schon in den nächsten Monaten sieben Erste-Filialen in Niederösterreich zusperren wird.

Dafür haben sich die Bankstellen der Erste Bank an OMV-Tankstellen in den letzten drei Jahren sehr gedeihlich entwickelt: An bereits 180 Bankstellen können Ein- und Auszahlungen vorgenommen werden.

Bei Raiffeisen sind zurzeit keine Filialschließungen geplant, die Bawag PSK und die Oberbank erweitern ihr Filialnetz sogar entgegen dem Trend.