Voestalpine plant bahnbrechendes Werk in den USA

Voestalpine plant bahnbrechendes Werk in den USA

Voestalpine: Billiges Erdgas statt Kohle, Kostenvorteile und verbesserte CO2-Bilanz nützen vor allem Linz und Donawitz.

Der Einsatz des offenbar stark weiter entwickelten Direktreduktionsverfahrens in der Produktionskette großer Stahlwerke gilt als revolutionär. Damit ließe sich sowohl die Energiekosten-Komponente deutlich reduzieren, als auch die CO2-Bilanz verbessern. Die geplante Anlage soll die Stahlproduktion in Linz und Donawitz zu günstigen Kosten mit Vormaterial beliefern und damit die österreichischen Standorte langfristig absichern.

Die Voest-Führung wollte „trend“ gegenüber das Geheimprojekt nicht bestätigen. Als Standort ist aber offenbar eine Hafenstadt in den Südstaaten vorgesehen. Die Kosten dürften sich in der ersten Ausbaustufe auf 600 und 800 Millionen Euro belaufen. Das vor Jahren ins Auge gefasste Voest-Stahlwerk in Rumänien (Projekt „Edelweiߓ) ist damit endgültig ad acta gelegt. Am 18. Dezember soll das Projekt dem Voest-Aufsichtsrat vorgelegt werden. Beschlossen wird es dann im Jänner.

Wie der „trend“ berichtet, handelt es sich um ein Projekt, an dem ein kleines Linzer Team schon seit über einem Jahr unter höchster Geheimhaltung arbeitet. Nach der Analyse zahlreicher potenzieller Standorte in Brasilien, Trinidad und Tobago sowie am Persischen Golf fiel die Wahl schließlich auf die USA, wo man verlässliche, billige Erdgas-Lieferungen erwartet und von politischer Stabilität und leistungsfähigen Häfen profitieren will.

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