Voestalpine-CEO Wolfgang Eder: EU gegen Chinas Stahl-Dumping

Voestalpine-CEO Wolfgang Eder: EU gegen Chinas Stahl-Dumping

China ist der weltgrößte Hersteller von Stahl. Die Stahl-Importe aus dem Reich der Mitte in die EU ziehen stärker an. Nun erwartet Voestalpine-CEO Wolfgang Eder Anti-Dumping-Maßnahmen der Europäischen Union in der zweiten Jahreshälfte.

Die Europäische Kommission will mutmaßliche Dumpingimporte von rostfreiem Stahl aus China und Taiwan in die EU unter die Lupe nehmen. Gegen Ende des Monats wolle die Behörde die Untersuchungen in die Wege leiten, sagte der Chef des österreichischen Stahl- und Verarbeitungskonzerns Voestalpine(ISIN AT0000937503) , Wolfgang Eder, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters in London. Der Voestalpine-Chef war bis vor kurzem Präsident des europäischen Stahlverbandes Eurofer. Ein Sprecher der EU-Kommission wollte keine Stellung dazu nehmen.

Eder erwartet weitere Anti-Dumping-Aktivitäten in der zweiten Jahreshälfte. Die Stahlimporte in die EU zögen stark an, sagte Eder. China ist der weltgrößte Hersteller von Stahl. Die Unternehmen dort schrauben ihre Produktion auf Höchststände, obwohl sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt.

Die Stahlindustrie, deren Interessen in Europa von Eurofer vertreten werden, habe Mitte Mai eine Klage eingebracht. Die EU-Kommission habe nun 45 Tage Zeit zu entscheiden, ob eine Untersuchung eingeleitet wird, sagte eine mit der Situation in der Behörde vertraute Person.

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