Verbund - Goldman Sachs senkt Kursziel auf 20,0 Euro

Die Aktienanalysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Verbund-Konzerns von 21,00 Euro auf 20,00 Euro gesenkt.

Hintergrund der Anpassung sind erwartete Ertragsrückgänge beim Verbund-Stromnetz.

Angesichts des starken Fokus des Verbund auf Wasserkraft in Österreich und Deutschland und seiner stark gehebelten Kapitalstruktur ist die Gewinnentwicklung des Stromkonzerns stark von Strompreistrends abhängig, schreiben die Experten.

Ausgehend von dem vom Verbund-Management gegebenen Ausblick sollte rechnerisch jeder Anstieg der Strompreise von 2,5 Prozent zu einem um 7 Prozent höheren Gewinn je Aktie führen, rechnen die Goldman Sachs-Analysten vor. Für die Strompreisentwicklung selbst sind die Experten optimistisch und bescheinigen den deutschen Strom-Forward-Preisen ein Potenzial von 50 Prozent nach oben.

Die Goldman Sachs-Analysten haben ihre Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2013 des Verbund-Konzerns von 1,00 auf 0,91 Euro je Aktie gesenkt. Die Schätzungen für die beiden Folgejahre liegen bei 0,89 (2014) und 1,38 (2015) Euro je Aktie. Die Dividende wird für 2013 auf 1,00 Euro je Aktie prognostiziert und für die beiden Folgejahre mit 0,45 Euro (2014) und 0,70 Euro (2015) berechnet.

An der Wiener Börse notierten die Verbund-Titel am Montagnachmittag mit einem Minus von 2,52 Prozent bei 14,725 Euro.

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