Uniqa räumt wegen Börseplan Konzernstruktur auf

Uniqa räumt wegen Börseplan Konzernstruktur auf

Die UNIQA Sachversicherung und die Call Direct Versicherung AG werden zu diesem Zweck mit der UNIQA Personenversicherung AG als aufnehmender Gesellschaft verschmolzen und diese gleichzeitig in UNIQA Österreich Versicherungen AG umbenannt.

Im Vorfeld dieser Umgründung bringen die Austria Privatstiftung und die Collegialität ihre direkten Beteiligungen an der UNIQA Personenversicherung AG von gemeinsam 36,61 Prozent in die börsennotierte Holding UNIQA Versicherungen AG ein.

Mit der Übernahme der Anteile von Austria Privatstiftung und Collegialität durch UNIQA Versicherungen AG wird die UNIQA Personenversicherung AG (künftig UNIQA Österreich Versicherungen AG) zu einer 100-Prozent-Tochtergesellschaft der börsenotierten Holding. "Das Ergebnis der künftigen UNIQA Österreich Versicherungen AG wird damit im vollen Umfang im Konzernergebnis der UNIQA Group enthalten sein, da keine Minderheitenanteile mehr abgezogen werden", erläutert das Unternehmen.

Als Gegenleistung für die Anteile erhalten Austria Privatstiftung und Collegialität rund 21,3 bzw. knapp 2,4 Mio. neue Stückaktien der UNIQA Versicherungen AG. Der Aufsichtsrat der UNIQA Holding hat die Kapitalerhöhung um 23,6 Millionen neue Aktien genehmigt, was der Erhöhung des Grundkapitals auf 214,25 Mio. Euro entspricht. Das Grundkapital steigt dadurch um etwa 12,4 Prozent. Eine Notierung der neuen Aktien im Segment Prime Market der Wiener Börse ist beabsichtigt.

Nach dem Einbringen der Anteile an der UNIQA Personenversicherung ergeben sich folgende Anteilsverhältnisse an der UNIQA Versicherungen AG: RZB-Konzern 43,8 Prozent, Austria Beteiligungs-Verwaltung 35,05 Prozent, Austria Privatstiftung 9,93 Prozent, Collegialität 3,34 Prozent, Streubesitz-Aktionäre 7,51 Prozent, eigene Aktien 0,38 Prozent, schreibt die Assekuranz. Die Kontrollverhältnisse an der UNIQA Versicherungen AG bleiben unverändert. RZB-Konzern, Austria Privatstiftung, Austria Beteiligungs-Verwaltung und Collegialität werden gemeinsam 92,11 Prozent der Stimmrechte halten.

Die UNIQA Österreich Versicherungen AG startet im Oktober nach den Verschmelzungen zur UNIQA. Die UNIQA Österreich Versicherungen AG wird gemeinsam mit ihrer Tochter Salzburger Landes-Versicherung AG über 9 Landesdirektionen und 320 Kundenservice-Center (Versicherer vor Ort) verfügen und bereits bei ihrem Start mehr als 2,4 Millionen Kunden in Österreich betreuen. Auch die bisher von UNIQA Versicherungen AG gehaltenen Anteile an der Salzburger Landes-Versicherung AG werden in die UNIQA Österreich Versicherungen AG eingebracht. Die Salzburger Landes-Versicherung AG wird damit zur 100-prozentigen Tochtergesellschaft von UNIQA Österreich Versicherungen AG.

Die Raiffeisen Versicherung, mit Klaus Pekarek als Vorstandsvorsitzendem, bleibt unverändert eine 100-Prozent-Tochter von UNIQA Versicherungen AG. Sie ist eine Schwestergesellschaft von UNIQA Österreich Versicherungen AG. Die FINANCE LIFE Lebensversicherung AG wird als 50:50 Tochter von UNIQA Österreich Versicherungen AG und Raiffeisen Versicherung AG wie bisher fonds-und indexgebundene Lebensversicherungen für die Vertriebswege von UNIQA Österreich und Raiffeisen Versicherung anbieten.

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