Ungarns Wirtschaftsminister: "Würde nicht auf Raiffeisen-Deal wetten"

Ungarns Wirtschaftsminister: "Würde nicht auf Raiffeisen-Deal wetten"

Laut Ungarns Wirtschaftsminister Mihaly Varga ist nicht zu erwarten, dass die teilstaatliche Szechenyi Commercial Bank (SZKB) die Ungarn-Tochter der Raiffeisen Bank International (RBI) übernimmt. Medien hatten zuvor berichtet, der Deal könnte um den symbolischen Kaufpreis von einem Euro über die Bühne gehen.

Ungarns Wirtschaftsminister Mihaly Varga hält es anscheinend für unwahrscheinlich, dass die teilstaatliche Szechenyi Commercial Bank (SZKB) die Ungarn-Tochter der Raiffeisen Bank International (RBI) übernimmt. "Der Ball ist jetzt bei den Österreichern", sagte Varga dem Fernsehsender "M1". "Aber ich würde nicht viel darauf wetten, dass die Transaktion zustande kommt."

Berichte, wonach die Szechenyi-Bank ein Angebot für die RBI-Tochter gelegt haben soll, wollte Varga am Dienstag nicht direkt bestätigen. Als Minderheitseigentümer der SZKB müsse der Staat sorgsam mit dem Geld der Steuerzahler umgehen, so der Minister. "Wenn wir zu der Ansicht gelangen, dass eine Beteiligung an der Transaktion nicht im Interesse des Staates wäre, dann müssen wir diesen Standpunkt entschieden vertreten", sagte Varga, "aber so weit sind wir noch nicht".

Noch kein Genehmigungsansuchen

Das Nachrichtenportal "Napi.hu" hatte am Dienstag berichtet, dass die SZKB die Ungarn-Tochter der RBI um den symbolischen Kaufpreis von einem Euro erwerben würde. Die RBI selbst hatte bereits im November gesagt, dass es ein Angebot für das Ungarn-Geschäft gebe, wollte aber aktuelle Berichte nicht kommentieren.

Ein Sprecher der ungarischen Nationalbank sagte am Dienstag auf Anfrage der ungarischen Nachrichtenagentur MTI, dass es bisher kein Genehmigungsansuchen für den Verkauf des RBI-Geschäfts in Ungarn gebe. Die Zentralbank, die auch für die Finanzmarktaufsicht zuständig ist, habe keine Kenntnis von einer Raiffeisen-Transaktion, sagte der Sprecher.

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