Türken wollen mehr von Porr

Türken wollen mehr von Porr

Die türkische Renaissance-Gruppe will ihren Anteil am österreichischen Baukonzern Porr auf 25 von bislang zehn Prozent ausbauen. Das sagte Renaissance-Verwaltungsratvorsitzender Erman Ilicak der Nachrichtenagentur Reuters in einem am Freitag veröffentlichten Interview.

Die türkische Firma ist im Bau-, Immobilien- und Energieerzeugungsgeschäft tätig und auf der Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten.

Erst unlängst hatte Porr-Chef Karl-Heinz Strauss angekündigt, durch die Übernahme eines Aktienpakets der UniCredit -Tochter Bank Austria seinen Porr-Anteil auf rund 44 Prozent aufzustocken. Auf Anordnung der Übernahmekommission hat er daraufhin den übrigen Aktionären ein Pflichtangebot unterbreitet - das allerdings deutlich unter den aktuellen Börsenkursen für die Stamm- und Vorzugsaktien liegt. Gemeinsam mit dem zweiten Porr-Kernaktionär, dem stellvertretenden Aufsichtsratvorsitzenden Klaus Ortner, kommen die beiden Eigentümer dann auf knapp 72 Prozent der Anteile. Weitere 8,8 Prozent hält nach Angaben von Porr die Vienna Insurance Group, die einen Verkauf ihres Anteils in Erwägung zieht. "Wir sind sicher für einen Verkauf der Porr-Anteile zu begeistern", hatte VIG-Chef Peter Hagen im Sommer in einem Interview gesagt. Die übrigen 9,51 Prozent sind in Streubesitz.

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