SW Umwelttechnik: Umsatzeinbruch erzeugt tiefrote Bilanz

SW Umwelttechnik: Umsatzeinbruch erzeugt tiefrote Bilanz

Die an der Wiener Börse notierte Kärntner SW Umwelttechnik hat im ersten Quartal 2013 die Effekte des langen Winters deutlich zu spüren bekommen.

Der Umsatz fiel um 30 Prozent von 7,7 Mio. Euro auf 5,4 Mio. Euro, der operative Verlust weitete sich um 22 Prozent auf 2,2 Mio. Euro (1,8 Mio. Euro) aus und der Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verdreifachte sich sogar von 1,1 Mio. Euro auf 3,3 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Freitag ad hoc mit.

Positiv hebt das Unternehmen hervor, dass der Auftragsbestand zum Quartalsende bei 45,5 Mio. Euro lag - ein Jahr zuvor standen nur 29,2 Mio. Euro in den Büchern. "Die Steigerung kommt vor allem aus dem Geschäftsbereich Projektgeschäft und verdeutlicht das Ansteigen der EU-geförderten Projekte in CEE", heißt es in der Aussendung.

Das erste Quartal lasse "keine wirkliche Aussage über die Marktentwicklung zu", SW Umwelttechnik bleibe daher bei seinem Ausblick für das gesamte Jahr. Bei der Bilanzpressekonferenz für 2012 hatte das Unternehmen für heuer einen stabilen Umsatz in Österreich, deutliche Umsatzsteigerungen in Ungarn und Rumänien sowie insgesamt eine besseres Ergebnis als im Vorjahr angekündigt.

SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG machte im ersten Quartal 2013 in Österreich 1,1 Mio. Euro Umsatz (2,1 Mio. Euro), in Ungarn waren es 2,7 Mio. Euro (3,5 Mio. Euro) und in Rumänien 1,1 Mio. Euro (1,5 Mio. Euro). Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter fiel von 500 auf 461, was zum Großteil auf den verspäteten Produktionsstart zurückzuführen sei.

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