Strabag-Chef denkt über Rückzug von der Börse nach

Strabag-Chef und Großaktionär Hans Peter Haselsteiner liebäugelt mit einem Rückzug des heimischen Baukonzerns von der Börse.

Strabag-Chef denkt über Rückzug von der Börse nach

Ausschlaggebend dafür sei der künftige Aktienkurs, sagte Haselsteiner in einem am Montag im Internet veröffentlichten Interview mit dem "Wirtschaftsblatt". Haselsteiner hält über seine Stiftung selbst 29,2 Prozent an der Firma.

Derzeit sei ein Rückzug von der Wiener Börse kein Thema, ergänzte der Manager. "Die Gesellschafter haben sich zu einem Delisting noch nicht durchgerungen. Das ist alles eine Frage, wie weit fällt der Kurs wirklich", sagte er. Ab einem bestimmten Punkt sei die Börsennotiz uninteressant.

Strabag gehört neben der Haselsteiner-Familie zu 30,2 Prozent der Raiffeisen-Gruppe beziehungsweise deren Versicherung Uniqa. Der russische Oligarch Oleg Deripaska hält 17,6 Prozent. 14,1 Prozent sind in Streubesitz. Seit dem Börsengang 2007 hat die Aktie 65 Prozent an Wert verloren.