Semperit zeigt operative Schwäche, will aber Dividende stabil halten

Semperit zeigt operative Schwäche, will aber Dividende stabil halten

Der börsenotierte Kunststoff- und Kautschukprodukthersteller Semperit hat 2012 einen Gewinnrückgang verbucht. Das Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich um 9,8 Prozent auf 72,5 Mio. Euro und der Nettogewinn ging um 10,7 Prozent auf 46,2 Mio. Euro zurück. Die EBIT-Marge sank von 9,8 auf 8,8 Prozent.

Die Umsätze entwickelten sich mit 828,6 Mio. Euro (plus 1 Prozent) "trotz schwieriger Marktsituation" stabil, geht aus der Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz von heute, Donnerstag, hervor.

Die Großakquisition von Latexx Partners Berhad wurde per Ende Oktober konsolidiert. Mit der erfolgreichen Übernahme habe Semperit "einen zentralen Meilenstein in der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie gelegt und unsere globale Präsenz in der wichtigen Wachstumsregion Asien signifikant verbessert", so Vorstandschef Thomas Fahnemann.

Selbst nach dem Ankauf von Latexx Partners verfüge Semperit über eine äußerst solide finanzielle Basis, so Finanzvorstand Johannes Schmidt-Schultes. "Trotz des leichten Ergebnisrückganges können wir daher eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Ausschüttung von 80 Cent je Aktie vorschlagen", teilte er in der Aussendung mit.

Für 2013 sieht Semperit "keine unmittelbare Belebung der Nachfrage". Im Verlauf des zweiten Quartals könnte auf Basis der erwarteten Erholung eine positive Dynamik eintreten. Im laufenden Geschäftsjahr plant das Unternehmen den Angaben zufolge Ersatz- und Wachstumsinvestitionen von rund 50 Mio. Euro.

Bis einschließlich 2015 sollen die Umsätze zweistellig wachsen und die EBIT-Markte zwischen 8 und 11 Prozent liegen. Auch für heuer geht Semperit davon aus, dass "eine deutliche Erhöhung des Umsatzes möglich ist". Diese werde hauptsächlich durch die ganzjährige Konsolidierung von Latexx Partners getragen.

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