RHI: Positive Einmaleffekte überdecken operative Schwäche

RHI: Positive Einmaleffekte überdecken operative Schwäche

Das operative Ergebnis (EBIT) von RHI sank jedoch um 49,4 Prozent auf 27,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Der Hersteller von feuerfesten Schmelzwannen und Gießpfannen für Stahl- und Zementkonzerne blieb damit klar unter den Erwartungen. Analysten hatten im Schnitt mit einem EBIT von 36,5 Millionen Euro gerechnet.

RHI begründete den operativen Ergebniseinbruch mit negativen Wechselkurseffekten sowie Aufwendungen durch die Änderungen im Vorstand von insgesamt elf Millionen Euro. Unter dem Strich verzeichnete die Wiener Firma jedoch einen Gewinnsprung auf 60,5 (Vorjahr: 22,8) Millionen Euro im Vorjahresquartal. Zurückzuführen sei dies auf die Beendigung des langjährigen Insolvenzverfahrens bei der US-Tochter und einer damit zusammenhängenden Zahlung in Höhe von 75,8 Millionen Euro. Auf der anderen Seite haben sich Restrukturierungsrückstellungen für die Schließung des Standortes Duisburg in Höhe von 19 Millionen Euro negativ ausgewirkt, teilte RHI mit.

Für 2013 erwartet der Konzern unverändert einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Das Erreichen der operativen Ergebnismarge des Vorjahres sei jedoch eine Herausforderung, da sich im zweiten Halbjahr die negativen Effekte aus Norwegen auswirken würden. RHI musste kürzlich wegen Problemen bei einer neuen Schmelzanlage in Norwegen seine Gewinnprognose infrage stellen. Dennoch werde dank der positiven Effekte aus der Beendigung des Chapter 11-Verfahrens in den USA die EBIT-Marge deutlich über dem Vorjahr liegen, wurde der Ausblick bekräftigt. 2012 hatte RHI bei einem Umsatz von 1,8 Milliarden Euro einen Betriebsgewinn von 168 Millionen Euro erzielt. Die EBIT-Marge lag bei 9,1 Prozent.

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