RBI lässt sich mit Rückzahlung von Staatshilfen Zeit

RBI lässt sich mit Rückzahlung von Staatshilfen Zeit

"Wir werden das Partizipationskapital in Tranchen oder auf einmal zurückzahlen", sagte der neue Bankchef Karl Sevelda in einem Interview mit dem "Wirtschaftsblatt". "Dafür haben wir bis 2017 Zeit." Zur Finanzierung der Rückzahlung sei eine Kapitalerhöhung "eine der Möglichkeiten".

Die Konkurrentin Erste Group hatte am Montag überraschend eine 660 Millionen Euro schwere Kapitalerhöhung für das dritte Quartal angekündigt, mit der sie die in der Krise erhaltenen 1,76 Milliarden Euro an Hilfen zurückzahlen will.

Die Raiffeisen-Gruppe hatte in der Krise insgesamt 2,5 Milliarden vom Staat und privaten Investoren bekommen, 1,75 Milliarden Euro davon vom Staat. Die Ankündigung der Erste hatte am Markt Spekulationen geschürt, die RBI könnte mit einem ähnlichen Schritt folgen. Sie hält sich seit Monaten die Tür für eine Kapitalerhöhung offen.

Steigende Zinsmargen in Aussicht

Die RBI macht ihren Aktionären für das laufende Jahr Hoffnung auf steigende Zinsmargen. Die Nettozinsspanne werde 2013 "auf dem Niveau des Vorjahres oder leicht höher liegen", so Sevelda am Mittwoch auf der Hauptversammlung. Im vergangenen Jahr war das Zinsergebnis um 5,3 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro geschrumpft. Grund dafür sind die derzeit niedrigen Zinsen, die auch anderen Banken das Geschäft vermiesen. Zuvor war die Bank für 2013 von einer unveränderten Nettozinsspanne ausgegangen.

Sevelda hat den langjährigen Firmenchef Herbert Stepic vor wenigen Wochen abgelöst, nachdem dieser nach Bekanntwerden seiner Immobiliengeschäfte im Steuerparadies Singapur zurückgetreten war. An dessen Strategie wolle Sevelda jedoch weitgehend festhalten, sagte er. Die RBI werde in Osteuropa "definitiv" keine weitere Bank kaufen, sondern maximal kleinere Portfolien von Wettbewerbern, die sich aus der Region zurückziehen.

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