Pankl Racing profitiert von der Formel 1

Pankl Racing profitiert von der Formel 1

Nachfrage nach Formel-1-Komponenten hält an und bringt dem Technologiehersteller einen Gewinnsprung.

Der börsennotierte Rennsport- und Luftfahrtkonzern Pankl Racing hat im ersten Quartal deutlich mehr umgesetzt und einen Gewinnsprung hingelegt. Zu verdanken war dies der "enormen" Nachfrage nach Formel-1-Komponenten, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Im Gesamtjahr will CEO Wolfgang Plasser den Umsatz um 10 Prozent steigern.

Im ersten Quartal setzte Pankl 46,8 Mio. Euro um, um 26 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Diese Zahl hatte das Unternehmen bereits im April bekanntgegeben. Auch operativ war Pankl deutlich besser unterwegs. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg von 5,7 Mio. auf knapp 9 Mio. Euro und das Ebit legte von 3,1 Mio. auf 6 Mio. Euro zu. Nach Steuern blieben dem Konzern heuer 3,9 Mio. Euro, im ersten Quartal des Vorjahres waren es 1,8 Mio. Euro gewesen. Sowohl das Segment Rennsport als auch die Luftfahrt sind kräftig gewachsen. Im Bereich Racing/High Performance setzte Pankl 40,1 Mio. Euro um (Q1 2013: 32 Mio.). Das Ebit belief sich auf 5,3 Mio. (3,1 Mio.) Euro.

Dank der Erholung der amerikanischen Luftfahrttochter und des weiterhin stabilen europäischen Luftfahrtgeschäfts stieg auch der Aerospace-Umsatz, und zwar von 5,1 Mio. auf 6,7 Mio. Euro. Das Segments-Ebit betrug 0,4 Mio. nach 0,1 Mio. Euro.

Für die kommenden Quartale erwartet das Management weiterhin ein "freundliches geschäftliches Umfeld", sodass Umsatz und Gewinn 2014 höher ausfallen sollen.

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