Pakete bringen den Profit für die Österreichische Post

Pakete bringen den Profit für die Österreichische Post

Das Briefgeschäft ging im ersten Halbjahr zurück - trotz stärkerem Briefaufkommen zur Europawahl. Im 2. Quartal konnte der Umsatz und Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht gesteigert werden. Das Plus kommt vor allem aus dem Paketgeschäft. Post-Chef Pölzl erwartet stabile Umsatzentwicklung und Ergebnisverbesserung.

Wien. Die Österreichische Post AG hat im ersten Halbjahr 2014 bei einem nahezu konstanten Umsatz etwas weniger Gewinn gemacht. Das Periodenergebnis reduzierte sich im 1. Halbjahr im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,8 Prozent auf 73,6 (76,6) Mio. Euro. Der Umsatz ging um 0,1 Prozent auf 1,172 Mrd. Euro zurück, teilte das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag ad hoc mit.

Mit den heute vorgelegten Zahlen hat die Post die Analystenerwartungen erreicht: Von der APA-befragte Analysten hatten im Schnitt einen Netto-Gewinnrückgang von 4 Prozent auf 73,1 Mio. Euro und ein stabiles Umsatzniveau erwartet.

Im Briefgeschäft gingen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent auf 741,2 Mio. Euro zurück, im Paketgeschäft gab es ein Umsatzplus von 3 Prozent auf 431,5 Mio. Euro. Sonstige betriebliche Erträge schrumpften um 4,5 Prozent auf 32,5 Mio. Euro.

Etwas besser lief das zweite Quartal für die Post: Das Periodenergebnis (Nettogewinn) stieg leicht um 0,34 Prozent auf 29,9 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal, der Umsatz erhöhte sich 0,58 Prozent auf 573,5 Mio. Euro. "Mit Blick auf das Gesamtjahr gehen wir weiterhin von einer stabilen Umsatzentwicklung aus, gleichzeitig peilen wir eine weitere Ergebnisverbesserung (EBIT) an", so Post-Generaldirektor Georg Pölzl in einer Aussendung. Weiter auf dem Programm stünden "Kostenoptimierungen in allen Prozessen" und der Ausbau der Selbstbedienungslösungen und Online-Services. Auch Wachstumsmärkte wie das Zukunftsfeld Lebensmittellogistik würden getestet.

Börse

Neues Börsegesetz bringt Erleichterungen für Unternehmen

Die Voestalpine liefert 120.000 Tonnen Bleche für den Bau der South Stream Pipeline von Russland nach Österreich.
#ukraine #south stream #russland #putin #omv
 

Börse Wien

Voestalpine ist bei South Stream als Lieferant im Geschäft

Der Plan soll mit einer 375 Millionen Euro schweren Umtauschanleihe gelingen.
#immofinanz
 

Börse Wien

Immofinanz bereitet Teilausstieg aus Buwog vor

An der Wiener Börse geht das De-Listing weiter. HTI und Century Casinos verabschieden sich. Der Exit von BWT steht an.
 

Börse Wien

Auf Wiedersehen! Rückzüge an der Wiener Börse