OMV meldet schwächste Raffineriemarge seit 2009

OMV meldet schwächste Raffineriemarge seit 2009

Produziert wurden nun 275.000 boe/d (Barrel Öl-Äquivalente pro Tag). Vor einem Jahr waren es 309.000 boe/d, im Vorquartal 297.000. Als Grund wird im Trading Statement der OMV von Freitagfrüh angeführt, dass es unter anderem Produktionsstillstände wegen Sicherheitsproblemen und Streiks in Libyen und im Jemen gab. Endgültige Quartalsergebnisse gibt es am 7. November. Die Referenz-Raffineriemarge brach ein.

Die OMV-Referenz-Raffineriemarge sank gegenüber dem zweiten Quartal (2,48 US-Dollar), als es gegenüber dem ersten Quartal (3,01 US-Dollar) schon ein Minus gegeben hatte, deutlich auf 1,17 US-Dollar von Juli bis September. Wegen gesunkener Benzin-Spannen und gestiegener Rohölpreise sei der Wert auf dem geringsten Niveau seit dem vierten Quartal 2009 gelandet. Die Auslastungsrate der Raffinerien fiel vom zweiten aufs dritte Quartal um einen Prozentpunkt auf 93 Prozent.

Einen negativen Sondereffekt gibt es allerdings wegen Abschreibungen auf ein Ölförderprojekt in der Region Kurdistan im Irak und von Retail-Assets in Österreich - die Netto-Sonderaufwendungen im operativen Quartalsergebnis betragen 100 Mio. Euro.

Auch beim Feld Maari in Neuseeland kam es laut dem Mineralölkonzern zu einem Produktionsstillstand - wegen Wartungsarbeiten und dem nötigen Austausch der Ausrüstung, heißt es. Von der Gesamtproduktion entfielen im dritten Quartal, abgelaufen per 30. September, 182.00 kboe/d.

Die Verkaufsmengen sind im Vergleich zum zweiten Quartal wegen der Produktionsausfälle in Libyen und eines Liftingprogramms in Tunesien unter dem Niveau des Vorquartals. Der schwächere Kurs des US-Dollars wirkte sich laut dem Statement zwar negativ auf das Ergebnis von Juli bis September aus, sind aber durch die steigenden Ölpreise "mehr als kompensiert" worden.

Die Erdgas-Verkaufsmengen sanken wegen geringerer Großhandelsmengen der EconGas. Im Vergleich zum dritten Quartal 2012 gleich um rund 15 Terrawattstunden (TWh) oder 14 Prozent auf 85,94 TWh. Verglichen zum zweiten Quartal heuer stieg die verkaufte Menge minimal von 85,02 TWh auf nun 85,94 TWh. Die Handelsmengen machten mit 68 Prozent mehr als zwei Drittel der Gesamten Erdgas-Verkaufsmengen aus. Die EconGas-Marge blieb wie im Vorquartal negativ.

Im Bereich Power gab es im abgelaufenen Quartal eine Nettostromerzeugung von 1,18 TWh. Die Performance wurde jedoch durch die schwachen Strommärkte in Rumänien und der Türkei beeinträchtigt, schreibt die OMV. Das Ergebnis des Gas-Logistik-Geschäfts sei durch anhaltende Herausforderungen im Speicher-Geschäft negativ beeinflusst worden.

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