Neuer Termin für Buwog-IPO: Frühjahr 2014

Neuer Termin für Buwog-IPO: Frühjahr 2014

"Das wäre das Wunschszenario", sagte Immofinanz-Chef Eduard Zehetner am Montag auf einer Pressekonferenz. Eigentlich sollte der Börsengang bereits im laufenden Jahr erfolgen.

Immofinanz hatte diesen dann jedoch wegen des schwierigen Marktumfelds auf 2014 verschoben. Als Alternative dazu fasst die Firma auch eine Abspaltung ins Auge.

Immofinanz-Chef Eduard Zehetner will künftig mehr Wohnungen in Österreich verkaufen und dafür rund 10.000 Einheiten in Deutschland zukaufen. Er erklärt dies mit den sehr guten Verkaufserlösen in Wien und den moderaten Kaufpreisen in Deutschland. So könne man in Wien aus einem Quadratmeterpreis von 1.000 Euro mit einem Investment von 300 Euro einen Verkaufspreis von 1.800 bis 2.000 Euro erzielen, rechnete er am Montag vor Journalisten vor.

Zehetner kritisierte das geringe Wohnbauvolumen in Österreich, nicht zuletzt weil sich die öffentliche Hand zurückhalte. In Wien würden 6.000 Einheiten pro Jahr entstehen, benötigt würden aber 10.000 Wohnungen.

Als Hoffnungsmarkt bezeichnete Zehetner Russland, konkret den Großraum Moskau. Hier habe man derzeit aber leider kein Projekt laufen. Gut gehe es auch in Polen und Tschechien - beim nördlichen Nachbarn würden die Käufer schon lieber heute als morgen zuschlagen, hier wurden aber jüdische Gräber entdeckt und diese gelte es nun entsprechende pietätvoll zu bergen.

Die Dividende von 15 Cent je Aktie werde in "nächster Zeit" eher stabil bleiben.

Zu den laufenden Schadenersatzklagen gegen die Immofinanz meinte Zehetner: "Wir gewinnen welche, wir verlieren welche." Sollte es zu einer Klage gegen den Tennismanager Ronald Leitgeb kommen - die Entscheidung liegt derzeit im Justizministerium, es geht um fragwürdige Provisionszahlungen um einen Immodeal in Monaco, Leitgeb bestreitet die Vorwürfe - werde man sich wohl nicht als Privatbeteiligter anschließen. "Das gibt für uns nicht sehr viel her, wir haben ohnehin genug Verfahren", meinte Zehetner.

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