Neue Schreckensbilanz der ÖVAG: Nach neun Monaten 67 Millionen Verlust

Neue Schreckensbilanz der ÖVAG: Nach neun Monaten 67 Millionen Verlust

Die nächste Schreckensbilanz der ÖVAG: Die Bank verbucht nach den ersten neun Monaten des Jahres 67 Millionen Euro Verlust und wird bis Ende 2015 weiterhin Miese schreiben.

Wien. Die teilverstaatlichte ÖVAG wird noch länger ein Problemkind bleiben. Bei der Bekanntgabe des Ergebnisses nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres musste die Bank nach Steuern und Minderheitenanteilen einen Verlust von 67 Millionen Euro bekanntgeben.

"Die ÖVAG befindet sich bekannter Maßen in einem grundlegenden Transformationsprozess, in dem sie konsequent ihre von der EU-Kommission vorgegebenen Abbauziele verfolgt und damit die Bilanzsumme deutlich verringert. Solche Abbauprozesse belasten naturgemäß das Ergebnis massiv", erklärte die Bank dazu.

Die Bank argumentierte weiter, dass während der Abbauphase aber nicht das Ergebnis, sondern der Erhalt der Kapitalquoten wichtig sei, und diese seien trotz negativer Ergebnisse gestärkt worden.

Gegenüber dem Jahresende 2012 konnten die Risikoaktiva (RWA) der Bank um 2,7 Milliarden Euro auf 13 Milliarden Euro reduziert werden. Damit übererfüllt die ÖVAG die von der EU-Kommission vorgegebenen Abbauziele.

Magerer Ausblick

Aus der derzeitigen Aufstellung leitet die Bank ab, dass wegen der Restrukturierungsmaßnahmen jedenfalls bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015 ein negatives Ergebnis zu erwarten ist. Daher wird die Bank auch zumindest bis 2016 keine Zinsen auf das zugeschossene Ergänzungskapital für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 bezahlen.

Die Aktivitäten des letzten Quartals 2013 werden sich wie auf die Umsetzung der bereits vertraglich fixierten und noch geplanten Verkäufe von Forderungen den Verkauf der VBLI-Gruppe und der Volksbank Malta konzentrieren. Nicht zuletzt aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und den daraus resultierenden Abschlägen für das Abbauportfolio wird das auch weiterhin zu Ergebnisbelastungen führen. Daher wird der Konzern voraussichtlich auch das Jahr 2013 deutlich negativ abschließen.

Börse

Neues Börsegesetz bringt Erleichterungen für Unternehmen

Die Voestalpine liefert 120.000 Tonnen Bleche für den Bau der South Stream Pipeline von Russland nach Österreich.
#ukraine #south stream #russland #putin #omv
 

Börse Wien

Voestalpine ist bei South Stream als Lieferant im Geschäft

Der Plan soll mit einer 375 Millionen Euro schweren Umtauschanleihe gelingen.
#immofinanz
 

Börse Wien

Immofinanz bereitet Teilausstieg aus Buwog vor