Moody's stuft Verbund erneut herab

Moody's stuft Verbund erneut herab

Am Freitag wurde das Rating des heimischen Energiekonzerns Verbund um eine Stufe von A3 auf Baa1 herabgesetzt, nachdem es erst im April eine Abstufung von A2 auf A3 gegeben hatte. Der Ausblick bleibt dieses Mal stabil. Moody's begründete das Downgrading mit den Entwicklungen auf den europäischen Energiemärkten.

Die Bedingungen für den Verbund blieben schwierig, da die Strompreise zunehmend unter Druck gerieten. Auch die Verluste durch die Gaskraftwerke wurden ins Treffen geführt.

Moody's senkte auch das Rating des Emissionsprogramms Euro Medium-Term Note (EMTN) der Verbund-Tochter Verbund International Finance von A3 auf Baa1. Auch dafür ist der Ausblick stabil.

Die US-Agentur glaubt nicht, dass sich die Energiepreise in nächster Zeit erholen werden. Daher werde auch das Kreditrisiko des Verbund über der bisherigen Stufe A3 bleiben.

Zugute hält Moody's dem Verbund, dass die Risiken bei seiner 46-Prozent-Beteiligung in Italien begrenzt seien. Sorgenia habe sich "sehr schwach" entwickelt, der Verbund habe die Beteiligung im Juni auf 112 Mio. Euro abgeschrieben. Dass der Energieriese der italienischen Gesellschaft ein weiteres Mal finanziell unter die Arme greifen muss, schließt Moody's allerdings nicht aus.

Der Verbund musste im ersten Halbjahr hohe Abschreibungen bei seinen Gaskraftwerken vornehmen und rutschte operativ ins Minus. Das Konzernergebnis stieg auf 448,2 Mio. nach 214,1 Mio. Euro, die Prognose für das Gesamtjahr bleibt aber aufrecht.

Die Verbund-Aktie notierte am Freitagnachmittag in Wien bei 14,94 Euro, das ist ein Plus von 0,81 Prozent.

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