Mehr Anzeigen von der Finanzmarktaufsicht

Mehr Anzeigen von der Finanzmarktaufsicht

Österreichische Emittenten von Wertpapieren haben im 1. Quartal offenbar geschlampt und sich nicht an die Vorgaben im Kapitalmarktgesetz gehalten.

Emittenten von Wertpapieren müssen Anleger ordentlich informieren, zum Beispiel zeitgerecht einen behördlich gebilligten Prospekt veröffentlichen. In Österreich haben sich heuer nicht alle daran gehalten. Die Finanzmarktaufsicht brachte im 1. Quartal 2014 sieben Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft wegen Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz (KMG) ein, im Vorjahreszeitraum hatte es keine gegeben.

Wer Veranlagungen ohne entsprechenden Prospekt anbietet, kann bis zu zwei Jahre ins Gefängnis wandern. Wenn in den Werbeunterlagen Risiken verschwiegen werden, können sich Emittenten ein Verwaltungsstrafverfahren der Finanzmarktaufsicht (FMA) einhandeln. Im ersten Quartal 2014 wurde einmal eine solche Strafe verhängt, geht aus dem heute, Freitag, veröffentlichten Bericht der Behörde hervor.

Insgesamt hat die FMA von Jänner bis März weniger Kapitalmarktprospekte, nämlich 25, gebilligt als voriges Jahr im ersten Quartal (37). Außerdem wurden aufgrund von neuen Informationen über die Emittenten 44 (Q1 2013: 9) Nachträge abgesegnet.

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