Maue Konjunktur lässt Andritz schwächeln

Maue Konjunktur lässt Andritz schwächeln

Der Maschinen- und Anlagenbauer Andritz bekommt erstmals die Wirtschaftskrise zu spüren. Das operative Ergebnis (Ebita) schrumpfte im dritten Quartal wie von Analysten erwartet um knapp vier Prozent auf 86,5 Millionen Euro, wie der Grazer Konzern am Dienstag mitteilte.

Im ersten Halbjahr hatte das Unternehmen, das Turbinen und Generatoren für Wasserkraftwerke und Maschinen für die Papiererzeugung baut, noch ein Ergebnisplus von gut 18 Prozent verbucht. Auch der Auftragseingang lag mit 1,24 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahresniveau.

Für das laufende Jahr geht das Unternehmen, das unlängst den schwäbischen Pressenhersteller Schuler gekauft hat, weiterhin von einem Umsatz von rund fünf Milliarden Euro und einer Gewinnsteigerung aus. "Sollte es jedoch in den kommenden Monaten zu einer weiteren Eintrübung der globalen Wirtschaft kommen, so könnte dies die Ergebnisentwicklung der Gruppe negativ beeinflussen", warnte die Firma.

In Summe konnte der Konzern sein Ergebnis in den ersten Quartalen allerdings verbessern. Das Konzernergebnis stieg nach drei Quartalen um 11,1 Prozent auf 167,2 Mio. Euro.

Der Umsatz stieg in den ersten drei Quartalen deutlich um 16,3 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro, im dritten Quartal betrug der Zuwachs 7,9 Prozent (auf 1,3 Mrd. Euro).

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