JPMorgan steigt bei der Immofinanz groß ein

Die Immofinanz hat mit JPMorgan einen weiteren Großaktionär.

JPMorgan steigt bei der Immofinanz groß ein

Im Zuge eines vom börsenotierten österreichischen Immo-Konzerns bereits bekanntgegebenen Finanzierungsgeschäfts mit eigenen Aktien hat die US-Bank am 10. Jänner eine meldepflichtige Anteilsschwelle überschritten und hält nun rund 69,1 Mio. Immofinanz-Aktien. Das entspricht einem Anteil von 6,12 Prozent an der Immofinanz, teilte der Immo-Konzern Freitagabend mit.

Die Immofinanz hatte am 17. Dezember die Absicht bekannt gegeben, 101,605.741 Stück eigene Aktien für Finanzierungszwecke an finanzierende Kreditinstitute zu veräußern und dabei bereits vorab den Rückkauf derselben Anzahl an Aktien bei Rückführung der Finanzierungen vereinbart.

Zur Erlangung der vereinbarten Finanzierung hat die Immofinanz nun diese insgesamt 101,605.741 Stück eigene Aktien verkauft und hält jetzt nur noch 3,753.874 Stück eigene Aktien (rund 0,33 Prozent).

Von den veräußerten 101,605.741 Stück eigenen Aktien gingen rund 67,7 Mio. Stück Aktien an JPMorgan Chase. Der oder die weiteren Finanzierungspartner wurden in der Ad-hoc-Mitteilung nicht erwähnt.

Diese 67,7 Mio. Aktien repräsentieren derzeit - gemessen am Börse-Schlusskurs von Freitagabend von 3,31 Euro - einen Wert von 224 Mio. Euro. Die gesamten im JP-Morgen-Besitz stehenden 69,1 Mio. Stück Immofinanz-Aktien sind aktuell knapp 229 Mio. Euro wert.